Intersys bekommt neue Eigentümer: Adrian Hutzli, Fabian Rezzonico und Marco Laffer übernehmen per Januar 2023 die Mehrheit des Aktienpakets des Solothurner Softwareentwicklers, so eine Mitteilung. Hutzli, Rezzonico und Laffer bilden ab dem kommenden Jahr auch die Geschäftsleitung.
Anteile verkauft hätten austretende beziehungsweise pensionierte Mitarbeitende, schreibt Intersys auf Anfrage. Sämtliche Aktien bleiben im Unternehmen, in der Geschäftsleitung und im Eigentum weiterer Mitarbeitenden, heisst es in der Mitteilung weiter.
Adrian Hutzli ist
seit 2018 CEO von Intersys. Ab Januar leitet er die Bereiche Vertrieb, Finanzen und Administration. Vor seiner Anstellung bei Intersys arbeitete er unter anderem für SIX. Dort führte er rund 2 Jahre das Produktmanagement des Bereichs Value Added Services. Davor war er bei Rolotec angestellt, wo er als Head of Sales und stellvertretender Geschäftsführer agierte. Die Softwareschmiede wurde 2016 in die SIX Group integriert.
Bisheriger CIO und stellvertretender CEO Fabian Rezzonico übernimmt die Entwicklungs- und Betriebsabteilung. Er ist bereits seit 22 Jahren für Intersys tätig. Marco Laffer hingegen kommt frisch von Stämpfli Kommunikation dazu, wo er bisher als ehemaliger Leiter Vermarktung Medien arbeitete. Bei Intersys verantwortet er nun die Projekt- und Produktentwicklung, das Marketing sowie das Personalwesen.
Das 1999 gegründete Software-Haus hat derzeit 40 Mitarbeitende angestellt, die gemäss Mitteilung alle am Standort in Zuchwil Solothurn weiterbeschäftigt werden.
Die Geschäftsfelder für Individualsoftware würden weiterhin fester Bestandteil der Firmen- und Wachstumsstrategie bleiben. Neu wolle man jedoch die Organisation erweitern und ein strategisches Geschäftsfeld für intelligente Softwarelösungen zur Unterstützung von Nachhaltigkeitsbestrebungen aufbauen.