'New York Times' verbietet KI-Anbietern die Nutzung seiner Inhalte

15. August 2023 um 09:17
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Das Strassenschild ist kein Hinweis auf die Massnahme der NYT. Foto: Jakayla Toney / Unsplash

Damit geht das Traditionsblatt den gegenteiligen Weg der Nachrichtenagentur 'Associated Press', welche mit OpenAI zusammenarbeitet.

Die 'New York Times' hat seine Nutzungsbedingungen aktualisiert. Darin verbietet die Zeitung die Nutzung der Medienarchive für das Training von "jeder Software, einschliesslich, aber nicht limitiert auf Machine-Learning- oder KI-Systeme". Aufgefallen ist das Update in den AGBs zuerst der Newsplattform 'Adweek'.
Dem Bericht zufolge gilt das Verbot unter anderem für die Nutzung von Textinhalten, Fotos und Videos. Wer dagegen verstösst, muss "Penalties", also Strafen, fürchten. Wie diese aussehen können, ist unklar. Fraglich ist auch, wie die Zeitung das Scrapen seiner Inhalte verhindern oder wenigstens bemerken will. Die 'New York Times' will über die AGBs hinaus keinen Kommentar zum Thema abgeben.

'Associated Press' nimmt Geld von OpenAI

Inhalte sind für das Training von KI-Algorithmen essenziell wichtig. Ob und welche von entsprechenden Anbietern allerdings genutzt werden dürfen, ist weitestgehend ungeklärt. Zu einem Präzedenzfall könnte dereinst eine Klage von 3 Künstlerinnen gegen Stability AI, Midjourney und die Künstlerplattform Deviantart werden.
Für einen anderen Weg als das Blatt hat sich die US-Nachrichtenagentur 'Associated Press' entschieden. Sie lässt sich von OpenAI für die Nutzung der eigenen Inhalte bezahlen. Dabei handelt es sich um den ersten grossen Deal zwischen dem ChatGPT-Anbieter und einem Contentprovider.

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