Obwalden macht Informatik ab 2026 zum Grundlagen­fach

13. November 2024 um 09:58
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Foto: Unsplash / Kateryna Hliznitsova

Die Noten in Informatik sowie in Wirtschaft und Recht zählen an den "Gymis" in Obwalden neu zum Bestehen der Maturität.

Der Kanton Obwalden plant ab dem Schuljahr 2026/27 Änderungen bei der gymnasialen Matur. Wirtschaft und Recht sowie Informatik sollen Grundlagenfächer werden, wie der Regierungsrat mitteilt.
Als Grundlagenfach wird Informatik nicht nur obligatorisch, sondern zählt auch für die Berechnung der Maturitätsnote. Damit werden künftig Informatik, Wirtschaft und Recht für das Bestehen der Matura relevant.
Die Einführung der neuen Stundenpläne erfolgt in den drei Gymnasien in Obwalden auf das Schuljahr 2026/27. Die ersten Maturitätsprüfungen mit den neuen Vorgaben könnten somit im Juni 2030 stattfinden, heisst es in der Mitteilung. Im nächsten Schritt müssten die Gymnasien ihre angepassten Lehrpläne zur Genehmigung vorlegen und die Lehrpersonen weiterbilden.
Grundlage der Anpassung ist das neue Maturitätsanerkennungsreglement, welches der Bund und die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren im Jahr 2023 verabschiedet haben. Für die Umsetzung sind die Kantone zuständig. Obwalden ist somit nicht der erste Kanton, der diesen Schritt macht. In Glarus beispielsweise wurde das Grundlagenfach Informatik laut einer Mitteilung bereits auf das Schuljahr 2019/20 eingeführt. In Basel-Stadt soll es im Schuljahr 2027/28 soweit sein.

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