OpenAI-Chef: KI wird Gutes und Schlechtes bringen

22. Februar 2024 um 10:14
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Sam Altman an der Intel-Konferenz? Nein. Illustration erstellt durch Inside IT mit Midjourney

Aber das Gute wird letztendlich überwiegen, glaubt Sam Altman.

Der Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI geht davon aus, dass es künftig mehr von Künstlicher Intelligenz als von Menschen erstellte Inhalte geben wird. Die Gesellschaft müsse sich auch auf negative Folgen des KI-Booms vorbereiten.
Das sagte Sam Altman bei einer Veranstaltung des Chip-Riesen Intel. So könne es in absehbarer Zukunft potenziell negative Auswirkungen auf Wahlen geben. Man nehme auch Risiken zum Beispiel bei Cybersicherheit und Biowaffen ernst. Künstliche Intelligenz werde "keine nur gute Geschichte sein", sagte Altman im Gespräch mit Intel-Chef Pat Gelsinger. Ende 2023 hat OpenAI sich selbst eine interne Vorgabe für die Identifikation von Risiken und den Umgang damit gegeben.
Aber unterm Strich werde KI eine positive Entwicklung sein, zeigte er sich dennoch überzeugt. Denn mit Hilfe Künstlicher Intelligenz werde man wissenschaftliche Forschung beschleunigen, Krankheiten heilen und die Bildung verbessern können, so Altman. "Ich denke, es ist schwierig, sich heute vorzustellen, wie viel besser die Zukunft sein wird."

Altman: Regierungen müssen regulieren, und zwar bald

Man brauche aber noch mehr als bei anderen Technologien eine regulierende Rolle von Regierungen – und zwar jetzt, während die KI-Modelle noch relativ schwach seien. Es dürfe nicht so laufen, dass zum Beispiel OpenAI heimlich im Keller eine KI entwickle, die schlauer als Menschen sei und sie plötzlich auf die Welt loslasse.
Die Gesellschaft und ihre Institutionen müssten die Zeit bekommen, sich schrittweise an die Entwicklung anzupassen.

GPT "noch nicht sehr gut"

Diese Woche produzierte ChatGPT durch einen Programmierfehler zeitweise zum Teil völlig sinnlose Sätze, beziehungsweise mehr absurde Antworten als vorher. Darüber, was die Probleme verursacht hat, äusserte sich Altman nicht detailliert. Aber er sagte, dass OpenAI wisse, dass das aktuelle GPT4-Modell hinter ChatGPT "nicht besonders gut" sei. Die Technologie werde sich jedoch mit jeder Generation verbessern.

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