Als Unternehmer mit über 25 Jahren Erfahrung engagiert sich José Lopez für Digitalisierung, digitale Souveränität und Innovation im internationalen Umfeld. Er ist CEO der internationalen Convotis Group und als VRP nach wie vor in der Schweizer Gesellschaft aktiv, die aus dem von ihm gegründeten IT-Dienstleister JMC Software hervorgegangen ist. Neben seinen Aktivitäten in verschiedenen Fachgremien fördert er als Mentor junge Talente.
Sie haben viel erreicht. Worauf sind Sie besonders stolz?
Ich bin stolz darauf, dass ich ein Unternehmen in den letzten 29 Jahren aufgebaut habe, das nachhaltig gewachsen ist und heute als Convotis Schweiz Teil einer internationalen Gruppe ist. Dieser Schritt war nicht nur ein unternehmerischer Meilenstein, sondern auch eine bewusste Entscheidung für Stabilität, Weiterentwicklung und neue Perspektiven – für unsere Kunden und für unser Team.
Diese Entwicklung aktiv zu gestalten und voranzutreiben – mit einem klaren Anspruch an Qualität, Verlässlichkeit und Verantwortung – zählt für mich zu den wichtigsten Erfolgen.
Besonders stolz macht es mich, dass wir heute mehr tun, als nur technologische Lösungen zu liefern. Wir gestalten aktiv mit – zum Beispiel mit Initiativen wie AI-on-Demand, die zeigen, dass verantwortungsvolle IT einen echten Beitrag zur digitalen Souveränität Europas leisten kann. Teil davon zu sein und das mitprägen zu dürfen, bedeutet mir viel.
Der Award "The Pascal" zeichnet die IT-Persönlichkeit des Jahres aus. Er wird am 13. November 2025 im Rahmen des
Digital Economy Awards im Hallenstadion in Zürich vergeben. Wer einem oder einer der fünf Nominierten eine Stimme abgeben will, kann das ab sofort tun. Die Stimmen aus dem Onlinevoting zählen 50%, jene der prominenten Jury ebenfalls 50%.
Was ist Ihr Antrieb, was motiviert Sie?
Mich motiviert die Möglichkeit, mit Technologie etwas Konkretes zu bewegen: Prozesse zu vereinfachen, Abläufe zu verbessern und echte Lösungen zu schaffen, die Wirkung zeigen. Besonders wichtig ist mir, dass auch kleinere und mittlere Unternehmen Zugang zu neuen Technologien erhalten, nicht nur Konzerne. Gerade im Bereich Künstliche Intelligenz liegt enormes Potenzial, wenn man die richtigen Werkzeuge verfügbar und verständlich macht.
Mein Antrieb ist es, Komplexität zu reduzieren, klare Strukturen zu schaffen und Umgebungen zu gestalten, in denen Menschen und Technologien gemeinsam wachsen können.
Was kommt als Nächstes? Verraten Sie uns etwas über ein kommendes Projekt.
Seit dem 2. September 2025 habe ich die Rolle des Group CEO der internationalen Convotis Gruppe übernommen. Dieser Schritt ist für mich nicht nur eine neue persönliche Verantwortung, sondern auch der Start in eine nächste Entwicklungsphase für die Gruppe und als Core-Plattform-Firma auch für die Convotis Schweiz.
Wir wollen das Unternehmen weiter zur europäischen Plattform für digitale Services ausbauen – mit Fokus auf Kundennähe, skalierbare Lösungen und stabile digitale Infrastrukturen. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern um echte Partnerschaften, nachhaltige Architekturen und Unabhängigkeit im europäischen Kontext.
Ein konkretes Projekt, das wir derzeit vorantreiben, ist der Aufbau einer souveränen Plattform für DevOps, Daten und KI. Sie soll Unternehmen und Forschungseinrichtungen eine sichere, leistungsfähige Umgebung bieten – und zeigen, dass Europa digitale Innovation nicht nur mitdenken, sondern auch mitgestalten kann.