Akku-Desaster: Details von Fujitsu – auch Acer betroffen?

4. Oktober 2006 um 09:34
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Es nimmt kein Ende.

Es nimmt kein Ende.
Der Notebook-Hersteller Fujitsu hat heute bekannt gegeben, dass weltweit 287'000 fehlerhafte Akkus zurückgerufen werden. 63'000 davon sollen in Japan verkauft worden sein. Bereits vergangene Woche hatte das Unternehmen einen Rückruf angekündigt, nannte aber die Menge der brandgefährdeten Akkus nicht.
Gemäss einer Mitteilung des japanischen Konzerns von vergangener Woche sind folgende Geräte gefährdet, die ausserhalb Japans verkauft wurden:
- LIFEBOOK P1510, P1510D, P7120, P7120D
- LIFEBOOK S7020, S7020D, S7025, S7025D
- LIFEBOOK C1320, C1320D
Auch das deutsch-japanische Jointventure Fujitsu Siemens Computers (FSC) teilte heute mit, dass Sony derzeit eng mit Fujitsu zusammenarbeitet, um zu eruieren, welche FSC-Notebooks betroffen sein könnten. Bis heute seien keine Fälle bekannt, heisst es. Sollten FSC-Notebooks betroffen sein, plant das Unternehmen ein "eigenes, freiwilliges Batterie-Austausch-Programm".
Acer "führt Gespräche"
Fujitsu ist (bisher) nur der letzte einer Reihe von Herstellern, die Batterien der Marke Sony wegen Brandgefahr zurückrufen. Nach Dell lanciert.
Und der nächste Hersteller auf der Liste scheint auch schon bekannt zu sein: Gemäss Presseberichten führt Acer derzeit mit Sony Gespräche. Bisher sei man der Annahme gewesen, von den Problemen nicht betroffen zu sein, so das Unternehmen. Nach all den Rückrufen in den vergangenen Tagen ist man aber bei Acer offensichtlich nicht mehr so sicher. Bisher seien aber keine Fälle von brennenden Acer-Notebooks bekannt, teilte ein Sprecher mit. (mim)

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