Die Entwicklung von Augmented-Reality-Brillen, die Mainstream-Akzeptanz gewinnen können, sei "eine der schwierigsten technischen Herausforderungen des Jahrzehnts", glaubt Mark Zuckerberg laut US-Medien.
Der Facebook-CEO betonte in einer Telco zu den Geschäftszahlen, dass Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) ein wichtiger Investitionsbereich für Facebook bleiben würden. Mit AR und VR entstehe "die nächste Computing-Plattform", sagte er.
Die Herausforderung sei, dass man "im Grunde einen Supercomputer in das Brillengestell einpassen" müsse, so Zuckerberg. "Ich finde das ein sehr spannendes Problem, an dem man arbeiten kann. Und ich denke, dass das Potenzial dafür ziemlich gross ist."
Weiter erläuterte er: "Ich glaube, dass Augmented und Virtual Reality ein tieferes Gefühl von Präsenz und sozialer Verbindung ermöglichen werden als jede andere existierende Plattform. Und sie werden ein wichtiger Teil davon sein, wie wir in Zukunft mit Computern interagieren werden."
Die grossen Investitionen in diesen Bereich sei der wichtigste Grund, warum das ganze F&E-Budget wachse, obwohl die eigene Plattform für den Konzern insgesamt noch nicht sehr bedeutend sei.
Facebook habe noch "einen langen Weg vor sich", um seine AR- und VR-Plattformen auszubauen, so Zuckerberg. Aber Oculus Quest 2, das kabellose VR-Headset von Facebook, sei erfolgsversprechend. Bezogen auf Verkäufe und Nutzung sei Quest 2 ein "Wendepunkt'" und ein bedeutender Schritt nach vorne im Vergleich zur ersten Quest-Brille. Die Mainstream-Konsumenten würden sich in jedem Falle nicht für AR-Brillen mit Kabeln entscheiden, prognostiziert er.