Atos und Elca bauen die Software zum Überwachen

28. Juli 2017 um 11:14
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Zuschläge für drei neue Systeme für die Verarbeitung von Daten aus der Überwachung von Telefonie und Datenverkehr.

Zuschläge für drei neue Systeme für die Verarbeitung von Daten aus der Überwachung von Telefonie und Datenverkehr.
Der Bund, konkret das Informatik Service-Center ISC des Justizdepartements, hat heute drei Zuschläge für Software-Aufträge veröffentlicht. Alle drei gehören zum grossen, insgesamt über 100 Millionen Franken teuren Software-Projekt FMÜ. In dem Programm geht es um den Ausbau und Betrieb des "Verarbeitungssystems zur Fernmeldeüberwachung". Also um Software, mit der Daten aus dem Abhören von Telefongesprächen, dem Hacken von PCs und dem Absaugen des Datenverkehrs ausgewertet werden können. Zwei Aufträge im Wert von über acht Millionen Franken gingen an Atos, ein 4,2-Millionen schwerer Auftrag an Elca.
Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren verabschiedeten die Parlamente das neue Bundesgesetz über die Überwachung des Post und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) wird wohl ergebnislos bleiben.
Elca baut eine Lösung namens "Information Request Component". Mit diesem System werden Polizeien Daten aus der Überwachung abfragen können. Atos hat den Auftrag für den Bau und Betrieb der "Warrant Management Component" (Verwaltung der Aufträge - eine Art "ERP" für die Überwachung) und für die "Retained Data Component" ergattert. Mit letzterem werden langfristig gespeicherte Daten vewaltet und (den Berechtigten) online zur Verfügung gestellt. (hc)

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