BEKB, Hypi Lenzburg und Daura partnern in der Blockchain

10. September 2020 um 15:14
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In Kürze soll eine Infrastruktur für Transaktionen mit und die Verwaltung von tokenisierten KMU-Assets lanciert werden.

Die Berner Kantonalbank (BEKB) und Daura haben die Absicht, eine technologische Infrastruktur für die Transaktion und die Verwaltung von tokenisierten Assets zu entwickeln. Sie hätten eine entsprechende Erklärung unterzeichnet. Es handle sich um ein weltweites Pionierprojekt, glaubt Daura laut einer Mitteilung.
Auf der geplanten BEKB-Plattform sollen Aktien künftig als digitale Wertrechte ("Asset Token") auf einer Blockchain ausgegeben und gehandelt werden können. Dabei gehe es um den Handel von Nebenwerten.
Daura, ein Joint-Venture von SIX, Swisscom, Sygnum Bank und zwei Anwaltskanzleien, bringt die eigene Legaltech-Plattform für die Digitalisierung von Schweizer KMU-Aktien ein. Die BEKB ihr Know-how und Netzwerk als Betreiberin von OTC-X, einer vollelektronisch organisierten Handelsplattform.
Dritte im Bunde ist die "Hypi" Lenzburg mit ihrer IT-Lösung Finstar: "Die Verwahrung der Vermögenswerte wird über die Finstar Open Banking Digital Asset Plattform erfolgen", teilt die Bank mit. Die Blockchain-Technologie von Finstar ist seit August 2020 und seit der Integration entsprechender Softwaremodule der Taurus Group verfügbar. "Die BEKB will von Finstar im Wesentlichen den Service für die Wallet- und Schlüsselverwahrung nutzen", heisst es präziser.
"Die von uns angebotene Lösung wird die ganze Prozesskette von der Ausgabe über den Handel bis hin zur Verwahrung von tokenisierten Assets auf der Blockchain- Technologie abbilden. Wir sind überzeugt, dass wir damit eine zukunftsfähige Gesamtlösung schaffen," lässt sich Armin Brun, CEO der BEKB zum Projekt zitieren.
Grundsätzlich versprechen sich die Partner vom Projekt, man könne in der Folge Wertpapiertransaktionen effizienter abwickeln. Konkreteres muss sich in der Praxis zeigen, der Produktivbetrieb ist für das erste Halbjahr 2021 geplant.

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