Broadcom bläst Versuch ab, Qualcomm zu übernehmen

14. März 2018 um 14:34
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Der Chipkonzern Broadcom hat nach der Blockade durch US-Präsident Donald Trump seinen milliardenschweren Übernahmeangriff auf den Rivalen Qualcomm beendet. Sowohl das Angebot als auch die Nominierungen für den Verwaltungsrat von Qualcomm wurden zurückgezogen.

Der Chipkonzern Broadcom hat nach der Blockade durch US-Präsident Donald Trump seinen milliardenschweren Übernahmeangriff auf den Rivalen Qualcomm beendet. Sowohl das Angebot als auch die Nominierungen für den Verwaltungsrat von Qualcomm wurden zurückgezogen.
Das teilte Broadcom mit Sitz in Singapur mit. Mit einem Volumen von mehr als 140 Milliarden Dollar wäre es die mit Abstand teuerste Übernahme in der Technologiebranche gewesen.
Trump hatte diese Woche einen Kauf von Qualcomm durch Broadcom unter Hinweis auf Sicherheitsbedenken untersagt. Zum einen geht es der US-Regierung dabei darum, dass Qualcomm ein wichtiger Entwickler von Technologien für den nächsten Datenfunkstandard 5G sei.
Broadcom hatte die Sicherheitsbedenken zurückgewiesen und zunächst angekündigt, Trumps Anordnung zu prüfen. Jetzt sieht die Firma aber davon ab, vor Gericht um den Deal zu kämpfen.
Broadcom fährt unterdessen mit der Verlagerung des Firmensitzes von Singapur nach Kalifornien fort, die noch im April abgeschlossen werden soll. (sda/kjo)

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