Bund bestimmt seine Vertretungen für "Digitale Verwaltung Schweiz"

3. Dezember 2021 um 15:16
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Bei der neuen Organisation für die digitale Transformation nehmen fünf Vertreter des Bundes im operativen Führungsgremium Einsitz. Es sind bekannte Namen.

Ab 1. Januar 2022 soll die "Digitale Verwaltung Schweiz" (DVS) operativ sein. Bund, Kantone, Städte und Gemeinden wollen mit der neuen Organisation, welche E-Government Schweiz und SIK zusammenführt, die Herausforderungen der digitalen Transformation künftig gemeinsam meistern. Bereits im Oktober hatte der Bund seine Vertretung im politischen Führungsgremium der DVS festgelegt. Diese wird durch die drei Mitglieder des Bundesratsausschusses Digitalisierung und IKT wahrgenommen – die Bundesräte Ueli Maurer, Guy Parmelin und Alain Berset.
Das operative Führungsgremium der DVS seinerseits plant und koordiniert die Umsetzung der Strategie. Es setzt sich aus dem Beauftragten von Bund und Kantonen für die Digitale Verwaltung Schweiz, Peppino Giarritta, sowie je fünf Vertreterinnen und Vertretern des Bundes, der Kantone und der Gemeinden zusammen.
An seiner Sitzung vom 3. Dezember hat der Bundesrat festgelegt, wen er ins operative Führungsgremium entsendet. Es sind dies:
  • Daniel Markwalder, Delegierter des Bundesrates für digitale Transformation und IKT-Lenkung
  • Florian Schütz, Delegierter des Bundes für Cybersicherheit
  • Georges-Simon Ulrich, Direktor des Bundesamtes für Statistik
  • Michael Schöll, Direktor des Bundesamtes für Justiz
  • Dirk Lindemann, Direktor des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation, Vertreter der Informatikbetreiberkonferenz
Die erste konstituierende DVS-Delegiertenversammlung werde im ersten Quartal 2022 stattfinden, schreibt der Bundesrat. Für die Delegiertenversammlung würden die Departemente und die Bundeskanzlei bis Ende Jahr je zwei bis drei Mitarbeitende aus den Bereichen E-Government, digitale Verwaltung oder dem Bereich Informatik bestimmen.

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