DBI Services hat neuen Hauptaktionär

3. Dezember 2020 um 14:39
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Bei dem jurassischen Middleware-Spezialisten haben Investoren um das Zürcher Multi Family Office Verium die Mehrheit übernommen.

Der auf Technologien von Oracle, MicrosoftSQL, OpenText und auch Open Source spezialisierte IT-Dienstleister DBI Services hat einen Investor an Bord geholt. Um die Marktposition in der Schweiz auszubauen, die geografische Präsenz zu erweitern und organisch sowie durch Zukäufe zu wachsen, habe das Multi Family Office Verium die Mehrheit übernommen, heisst es in einer Mitteilung. "Die Gründer und Schlüsselmitarbeiter bleiben in erheblichem Umfang investiert und werden das Geschäft gemeinsam mit Verium weiterentwickeln", so DBI weiter.
Man habe mit der Investorengruppe "einen erfahrenen und finanzstarken Partner gefunden, mit dem wir unsere Wachstumszieleerfolgreich umsetzen können", erklärt Mitgründer und CSO Yann Neuhaus. Er selbst und seine Mitgründerkollegen David Hueber (CEO), Grégory Steulet (CFO) und Hervé Schweitzer (CTO) würden weiterhin gemeinsam mit ausgewählten Mitarbeitern eine signifikante Minderheitsbeteiligung halten. Ausserdem würden sie auch künftig das Management bilden und seien "entschlossen, die langfristige Entwicklung des Unternehmens voranzutreiben".
Bei Verium wird die Investition mit der starken Marktposition, dem breiten Kundenstamm, erstklassigen Partnernetzwerks und den qualifizierten Mitarbeiter begründet. Bei der Cloud-Migration und der Nutzung zunehmend komplexerer IT-Infrastrukturen würden erhebliche Marktchancen für DBI schlummern.
Die Investoren sind in der IT-Branche keine Unbekannten, hatte Verium doch vor rund einem Jahr eine "signifikante Minderheit" an dem 2008 gegründeten E-Safe-Anbieter DSwiss übernommen. DBI hatte zuletzt unter anderem mit seinem Engagement beim Zuger Startup Siodb auf sich aufmerksam gemacht und hatte Mitte 2019 als Solution Partner die höchste Zertifizierungsstufe des Partnerprogramms von Suse erhalten.
DBI wurde 2010 gegründet, beschäftigt heute rund 70 Mitarbeitende und unterhält Büros in Delémont, Basel, Nyon, Bern und Zürich. Konzipiert, realisiert und betrieben werden IT-Infrastrukturen für KMU und multinationale Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Gesundheitswesen, Versicherungen, Banken und dem öffentlichen Sektor. Aktuell arbeitet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge für mehr als 300 Kunden in der Schweiz, Deutschland, Benelux, Italien und Frankreich.

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