Dell stellt seine langfristige As-a-Service-Strategie vor

21. Oktober 2020 um 12:50
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So verkaufen wir Produkte, so bauen wir Produkte, so finanzieren wir Produkte, sagt Dell über Project Apex.

Dell Technologies stellte an der Dell World Experience seine zukünftige Strategie vor, sämtliche Produkte as-a-Service on Premise und als Multi-Cloud-Implementierungen anzubieten.
Das Herzstück von Project Apex ist die Cloud-Konsole von Dell, die der Steuerungs-Layer für Multi-Cloud-Implementierungen und die Beschaffung von Geräten on-Premise sein wird, die wiederum von Dell im Service-Modell gemanagt werden. Die Cloud-Konsole wird mit den drei grössten Public-Cloud-Anbietern verbunden, VMware ist an Bord und werde eine einzige Web-Schnittstelle für Compute, Storage und andere Ressourcen darstellen.
Anhand des bisher Bekannten und einem publizierten Slide, ist Apex vergleichbar mit dem HPE-Konzept Greenlake mit Abo-basierten Modellen und es folgt rund ein Jahr, nachdem Dell Produkte und Services unter dem Term "Technology On Demand" angekündigt hat.
Eine genauere Roadmap ist noch nicht bekannt, laut 'ZDnet' sollen zuerst Storage-as-a-Service sowie Public-Cloud-ähnliche, instanzbasierte Preise für die On-Premise-Infrastruktur lanciert werden.
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Grafik: Dell
Gegenüber 'The Register' nannte Dell Desktop-Virtualisierung als einen weiteren Workload, der bereitgestellt werden könnte, zudem dürften Compute-as-a-Service, Data-Protection-as-a-Service und PC-as-a-Service folgen.
Server, Storage, HCI, PCs und ein Markt für Drittanbieter sollen ebenfalls integriert werden.
"Die Kunden werden in der Lage sein, einen Marktplatz zu durchsuchen, die gewünschten Cloud-Produkte und -Dienste und -Lösungen auszuwählen und dann tatsächlich eine As-a-Service-Lösung für ihr Unternehmen zu bestellen und abzuwickeln", sagte Sam Grocott, Senior Vice President Marketing.
Aktuell aber ist weltweit noch wenig verfügbar: Die Cloud Konsole wird derzeit in den USA in einer Public-Preview-Version angeboten, für EMEA-Anwender soll im Q1 2021 und für APAC-Kunden irgendwann im H1 2021 konkretes verfügbar sein, so 'The Register'.
Apex sei "Work-in-progress" sagten die Verantwortlichen an der Hausmesse, aber: "So verkaufen wir Produkte, so vermarkten wir Produkte, so bauen wir Produkte, so finanzieren wir Produkte — die gesamte End-to-End-Wertschöpfungskette bewegt sich auf das Project Apex zu", sagte Grocott Medien und Kunden.

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