Die IT-Woche:

1. Juni 2018 um 16:00
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Stellenschwund, Kostentreiber, Sesselwechsel, Anschlusslösungen und ein bisschen Terminator-Feeling.

Diese fünf Topstories sorgten in der Kalender-Woche 22 für Diskussionsstoff in der Schweizer IT-Welt.
Nestlé streicht massiv IT-Stellen in der Schweiz
Der Nahrungsmittelmulti baut seine weltweite Informatik um. Nestlé will besser vom bestehenden Technologiezentrum in Barcelona und anderen Standorten profitieren. Dies führt in den nächsten 18 Monaten zu einem Abbau von bis zu 500 IT-Stellen in der Schweiz. Die Reorganisation geschehe nach einer "gründlichen Überprüfung der globalen IT", so Nestlé.
Outsourcing kann bei Schweizer Banken die IT-Kosten verdoppeln
Das Beratungshaus Itopia hat die Resultate einer Umfrage zu Treibern der IT-Kosten von Banken und den Treibern von Effizienz publiziert. Zwei Befunde: Die Kosteneffizienz der IT hänge nicht wirklich von der Kernbanken-Lösung an sich ab. Und Banken mit ineffizientem Outsourcing bezahlten für ihre IT bis zum doppelten Preis bei vergleichbaren Businessvolumen.
Zukunft der Notenstein-Informatiker noch ungewiss
Personelle Konsequenzen des Verkaufs der Bank Notenstein betreffen aus IT-Sicht hauptsächlich Raiffeisen-Informatiker. Denn als Raiffeisen die Privatbank im Jahr 2015 kaufte, übernahm sie auch grosse Teile des IT-Betriebs für die neue Tochter. "Die potenziell betroffenen Mitarbeitenden sind bereits informiert und wir werden versuchen, für möglichst viele Betroffene eine Anschlusslösung zu finden", sagte Raiffeisensprecher Dominik Chiavi auf unsere Anfrage.
Der nette Roboter Pepper kann Menschen angreifen
Der humanoide Roboter Pepper ist beliebt, weil er so niedlich aussieht und eine technologische Glanzleistung verkörpert. Heisst es. Aber Pepper soll eher eine wandelnde Security-Lücke sein, ja eine Gefahr. Die Folge: Man kann Pepper aus der Ferne dazu nutzen, um Leute mit Kameras auszuspionieren oder mittels indiskreter Fragen. Man kann den 1,20 Meter grossen Pepper auch dazu bringen, "Menschen durch abrupte Bewegung zu verletzen".
Sulzer-CIO Soritsch-Renier geht zu Nokia
Ursula Soritsch-Renier mag Herausforderungen. Als CIO von Sulzer hat sie die furchtbar komplexe Informatik des Konzerns mit ihren dutzenden, wenn nicht gar hunderten von unterschiedlichen Systemen harmonisiert. Per Mitte Juni wechselt sie nun als Group CIO and Digital Leader zu Nokia. Nachfolger von Soritsch-Renier bei Sulzer ist Walter Schein, der bisherige Head of Applications beim Winterthurer Technologie-Konzern.
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