Drei Kantonalbanken steigen bei Software-Firma Emonitor ein

3. August 2021, 13:48
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Das Proptech hat 5 Millionen Franken gesammelt. Die Aktienmehrheit bleibt trotzdem bei den Gründern

Das 2016 gegründete Unternehmen Emonitor, das Software zur Vereinfachung der Verwaltung von Immobilien entwickelt, hat eine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. In deren Rahmen haben die St. Galler Kantonalbank (SGKB), die Graubündner Kantonalbank (GKB) und die Luzerner Kantonalbank (LUKB) eine strategische Beteiligung an Emonitor erworben. Sie sind nun die neuen Lead-Investoren. Die Mehrheit der Aktien verbleibt aber weiterhin bei den Unternehmensgründern, wie Emonitor in einem Blogpost betont.
Insgesamt, so Emonitor, seien bei der Finanzierungsrunde, an der sich neben den Banken auch andere bestehende und neue Investoren beteiligt haben, etwas über 5 Millionen Franken zusammengekommen. Unter anderem habe auch die Venture Capital Firma Alpana Ventures aus Lausanne, die nach der ersten Finanzierungsrunde als Lead Investor fungierte, ihre Anteile erhöht. Ein weiterer neuer Investor ist W&W Immo Informatik. Damit werde eine bestehende Zusammenarbeit intensiviert.
Die SGKB, GKB und LUKB sind zusammen mit weiteren Kantonalbanken die Besitzer des Immobilienportals Newhome.ch. Nun soll eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Emonitor und Newhome.ch entstehen. In Kooperation mit dem Team von Emonitor sollen neue Funktionen für die Userinnen und User der Plattform entwickelt werden.
Die Produkte von Emonitor sollen Vermietungs- und Verkaufsprozesse für Immobilien digitalisieren. Zu den bestehenden Partnern des Unternehmens gehören beispielsweise Anbieter von ERP-Systemen, Immobilienportale sowie Anbieter von Identifikationslösungen und Bewirtschaftungssystemen. Das Unternehmen bietet verschiedene Module für Verkäufe und Vermietungen sowie die Vermarktung und die Verwaltung von Immobilien an.
Das Unternehmen beschäftigt gegenwärtig 25 Personen in Zürich, St. Gallen und dem bosnischen Mostar.

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