EMCs Flaggschiff wird erwachsen

1. Februar 2006, 09:45
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EMC knackt mit DMX-3 die Petabyte-Grenze

EMC knackt mit DMX-3 die Petabyte-Grenze.
EMC hat eine neue Konfiguration seines High-end-Storage-Flaggschiffs DMX-3 vorgestellt, mit der das System erstmals auf eine Kapazität von mehr als einem Petabyte – 1024 Terabyte – ausgebaut werden kann. Möglich wird dies, weil das System nun den Einsatz von bis zu 2400 Harddisks und auch die Verwendung von 500-Gigabyte-"Low Cost"-Fibre Channel-Harddisks unterstützt. Bisher unterstützte das erstmal im letzten Juni vorgestellte und seit September erhältliche DMX-3-System bis zu 960 Drives.
Wer soviel Hunger nach hochperformantem Speicher hat braucht allerdings – neben einigen Millionen Franken Storage-Hardwarebudget – immer noch auch ein bisschen freien Platz im Rechenzentrum. Im vollen Ausbau mit 2400 Harddisks belegt das System 10 Speicherschränke.
Gleichzeitig hat EMC aber auch die Schweille für "Einsteiger" gesenkt. DMX-3 ist nun auch in einer Minimalkonfiguration mit 96 Drives und "lediglich" 7 Terabyte Speicherkapazität erhältlich.
Die neuen Konfigurationen sollen ab März erhältlich sein.
EMC argumentiert übrigens, dass man mit dem DMX-3 grosse Speichermengen in einem System konsolidieren und dabei trotzdem eine abgestufte Speicherarchitektur implementieren kann, da im DMX-3 High-end und Low-end-Fibre Channel-Harddisks gemischt werden können. Experten merken allerdings an, dass man zumindest pro einzlnem Backplane, also für jeden Schrank, Disks mit derselben Umdrehungsgeschwindigkeit verwenden sollte, da sonst schädliche Vibrationen entstehen können. (hjm)

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