FBI liess sich iPhone-Entschlüsselung 1,4 Millionen Dollar kosten

22. April 2016, 08:19
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Die US-Bundespolizei FBI hat nach einer Berechnung der Zeitung 'Financial Times', den Preis dafür aber stets verschwiegen.

Die US-Bundespolizei FBI hat nach einer Berechnung der Zeitung 'Financial Times', den Preis dafür aber stets verschwiegen.
FBI-Direktor James Comey hatte bei einer Konferenz in London erklärt, der Preis sei höher gewesen, als er selbst in den verbleibenden sieben Jahren und vier Monaten in seinem Job bei der Bundespolizei verdienen werde. Nach öffentlich zugänglichen Gehaltstabellen verdient Comey 183'000 Dollar pro Jahr. Dies mache rund 1,4 Millionen US-Dollar für die verbleibende Zeit, schrieb die 'Financial Times'. Die 'Washington Post' kam in ihrer Berechnung einen ähnlichen Wert.
Das betreffende iPhone gehörte einem der Attentäter, die im kalifornischen San Bernardino 14 Menschen umgebracht hatten und dann von der Polizei getötet worden waren. Die Ermittler wollten die iPhone-Daten haben, weil sie sich Aufschlüsse über Verbindungen der Täter zu islamistischen Terrornetzwerken versprachen. "Meiner Ansicht nach war es das wert", sagte Comey. (sda/kjo)

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