Nach der
Einführung eines rätoromanischen Office-Pakets von Microsoft zieht nun Google nach. Seit gestern kann mit der Suchmaschine in Rätoromanisch nach Websites gesucht werden. Damit komplettiert Google die Sprachauswahl in den vier Landessprachen der Schweiz. Nur noch etwas mehr als 35'000 Menschen in der Schweiz bezeichnen Romanisch als ihre Hauptsprache. Das Angebot von Google fusst demzufolge nicht auf eine höhere Nutzungsfrequenz der Suchmaschine, sondern hat eher "politschen" Charakter.
So legt Google darauf Wert, die vom Aussterben bedrohte Sprache zu retten. Es gibt aber beim Romanischen unzählige Dialekte und Unteridiome. Bei Google einigte man sich deshalb auf die Einheits-Schriftsprache Rumantsch.
Allerdings steht dem romanischen User beispielsweise die News-Suche nicht zur Verfügung. Und es kann auch nicht nach "Seiten auf Romanisch" gesucht werden. Gibt man aber ein romanisches Wort ein, gelangt man zugegebenermassen meistens auf eine romanische Website. (mim)