IBM eröffnet heute in den HighLight Towers in München das weltweite Hauptquartier seines Geschäftsbereichs "Watson IoT". Rund Tausend IBM-Entwickler, -Berater, -Forscher und -Designer sollen dort in Zukunft tätig sein und an "Lösungen an der Schnittstelle von Cognitive Computing und IoT" (Internet of Things) arbeiten. Insgesamt arbeitet man im Geschäftsbereich Watson IoT laut IBM gegenwärtig an 4000 Kundenprojekten in 170 Ländern.
IBM hofft auf grosse Wachstumschancen durch solche Lösungen und hat in den letzten Jahren bereits Milliarden in den Geschäftsbereich investiert. Der neue Watson IoT-Hauptsitz repräsentiert, so IBM, die grösste Investition von Big Blue in Europa seit mehr als 20 Jahren.
Alessandro Curioni, Vizepräsident von IBM Research Europe und Direktor des IBM Forschungszentrums in Rüschlikon, soll in der Watson IoT-Geschäftseinheit die leitende Verbindungsposition zwischen den weltweit zwölf IBM-Forschungszentren und der IoT-Geschäftseinheit einnehmen, um die Forschung im Bereich des Internets der Dinge weiter voranzutreiben.
In den HighLight Towers in München wird auch ein "Watson IoT Client Experience Center" eröffnet. Kunden und Partner sollen dort direkten Zugriff auf Technologien, Tools und Know-how von IBM in diesem Bereich erhalten. Weltweit gibt es acht dieser Zentren, eines davon ist ebenfalls in Deutschland, nämlich in Böblingen, angesiedelt.
Gleichzeitig hat IBM die Verfügbarkeit von vier neuen Programmschnittstellen für Watson IoT-Services bekannt gegeben. Sie sind über die cloudbasierte IBM Watson IoT Plattform verfügbar und sollen die einfachere Entwicklung von Lösungen in den Bereichen Sprachverarbeitung, Machine learning, Video-, Bild- und Audio-Analyse sowie Textanalyse ermöglichen. (hjm)