IPG will mit seiner Cloud-Lösung die DACH-Grenze sprengen

12. Juli 2021 um 10:19
image

Mit Hilfe eines neuen Sales-Chefs wollen die IAM-Spezialisten aus Winterthur ihr Cloud-Angebot internationaler verkaufen.

Eben erst hat die IPG Gruppe, Spezialist fürs Identity- und Access-Management (IAM), eine SaaS-Lösung namens IAM.Cloud lanciert. Dazu hiess es, diese Lösung werde in der DACH-Region betrieben. Nun teilt die Winterthurer Firma mit, sie wolle auch weitere Länder damit erobern.
Für dieses Aufgabe habe man Martin Scherrer gewinnen können, der in Dubai ansässig sei, heisst es weiter. Er werde als Head of Sales Emerging Markets das Cloud-Offering "vorantreiben, die Promotion leiten und neue Vertriebspartner für diese Märkte aufbauen". Auf Anfrage erklärt man bei IPG, dass Scherer von Dubai aus 53 Länder in Osteuropa, im Mittleren Osten und Afrika adressieren werde. Er werde direkt an IPG-CEO Marco Rohrer berichten.
Der 50-jährige Scherrer lässt sich mit den Worten zitieren, es fehle "überwiegend an internen Expertisen, um erfolgreich ein IAM-Projekt zu implementieren und danach auch zu betreiben". Wenn er sich bei dieser Einschätzung auf Gespräche "mit Kunden und Partnern vor Ort" beruft, dürfte er wohl die Region um seinen Wohnort Dubai meinen.
Scherrer hat unter anderem ab 2007 in der Schweiz den Service-Management-Spezialisten Wendia geleitet. 2010 wechselte er dann zu CA Schweiz. Seinem Linkedin-Profil ist ausserdem zu entnehmen, dass er für Dell respektive deren Tochter Quest als IAM Business Developer im Einsatz stand und auch für die Quest-Firma One Identity gearbeitet hat.
IPG ist seit Anfang 2021 Teil der Timecoat Gruppe und beschäftigt 130 Mitarbeitende in der DACH-Region.

Loading

Mehr zum Thema

image

Commvault setzt auf Cyberresilienz statt Prävention

Beim diesjährigen Commvault Shift in Zürich wurde deutlich, wie stark sich der Fokus der Cybersicherheit verschiebt: weg von reiner Prävention hin zu schneller Wiederherstellung im Ernstfall.

publiziert am 12.5.2026
image

Ivanti-Lücke wird bereits angegriffen

Der Softwarehersteller patcht gleich fünf Schwachstellen. Eine wird aktiv ausgenutzt und ruft Security-Behörden auf den Plan.

publiziert am 11.5.2026
image

Finanzplatz Schweiz schafft Cyber-Krisenstab

Eine neue Krisenkoordinationszelle soll künftig verhindern, dass ein gezielter Cyberangriff auf den Finanzplatz Schweiz weitreichende Auswirkungen haben kann.

publiziert am 11.5.2026
image

Bund wiegelt ab wegen Spam-Attacke auf Waadtländer Parlament

Das Bacs stuft den Angriff als politischen Aktivismus ein. Daten seien keine abgeflossen.

publiziert am 11.5.2026