Die Redmonder bündeln Microsoft 365 Enterprise, Device-as-a-Service und ein Cloud-basiertes Device-Management im neuen Service "Microsoft Managed Desktop" für Business-Kunden.
Das Hause Redmond lanciert "Microsoft Managed Desktop" (MMD), einen Service für Business-Anwender. Der neue Dienst beinhaltet laut einem Blogeintrag Microsoft 365 Enterprise, Device-as-a-Service und ein Cloud-basiertes Geräte-Management von Microsoft. Also auch Dienstleistungen, die von Partnern erbracht werden.
Zunächst gibt es den neuen Service der Redmonder ausschliesslich für Surface PCs. In den kommenden Monaten sollen über den Service auch Geräte von HP, Dell und weiteren PC-Herstellern beschafft werden können.
Microsoft werde MMD zunächst direkt vertreiben. Im Zuge der Erweiterung des Angebots, so General Manager Bill Karagounis, würden Partner eine "Schlüsselrolle" dabei einnehmen, MMD auf den Markt zu bringen und Kunden bei ihrem "Übergang zu einem modernen Desktop" zu unterstützen. Der Vertrieb über Reseller und Partner ist demnach also geplant. Kunden, die an MMD interessiert seien, sollen sich an lokale Microsoft Account Manager wenden, heisst es im heutigen Blogeintrag.
Kern von MMD sei ein zentrales Analysesystem, das von Microsoft in der Cloud gehostet werde. Damit sammle das Unternehmen Diagnosedaten von Kunden, um Fehler zu finden und zu beheben, Updates einzuspielen oder neue Clients einzurichten. Microsoft könne beispielsweise feststellen, ob ein auf dem Client installiertes App ein Update stören könnte.
In den USA und in Grossbritannien sei man mit MMD bereits mit einer kleinen Zahl Kunden live. Anfang nächstes Jahr werde der Service in Kanada, Australien und Neuseeland ausgerollt und in der zweiten Jahreshälfte sollen weitere Länder folgen. (kjo)