Moderne Software benützen – auf einem 486er

31. Oktober 2005, 10:57
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Seit längerer Zeit gibt es auch für Linux-Umgebungen eine Server based Computing-Lösung, die allerdings in der breiten IT-Szene noch wenig bekannt ist, das Linux Terminal Server Projekt (LTSP).

Seit längerer Zeit gibt es auch für Linux-Umgebungen eine Server based Computing-Lösung, die allerdings in der breiten IT-Szene noch wenig bekannt ist, das Linux Terminal Server Projekt (LTSP). Über die praktischen Aspekte dieser Citrix- und Windows Teminal Server-Entsprechung für die Linux-Welt kann man sich am Samstag, dem 12. November, ab 14 Uhr bei der Zürcher Firma revamp-it kostenlos informieren.
In einem LTSP-Netzwerk eingebunden, kann man auch auf ziemlich alter Hardware wie Pentium 1- oder sogar 486er-PCs moderne Software benützen, die über ein Netzwerk von einem einzigen, schnellen Server geliefert wird. Gruppen von 10 bis 20 Usern können so zum Beispiel im Internet surfen, Büroarbeiten auf OpenOffice erledigen usw.
An der Veranstaltung von revamp-it können interessierte selbst Hand anlegen und ein LTSP-Netzwerk (Server und Client) installieren und testen oder lernen, wie ein neuer Client integriert oder ersetzt wird.
Die Technologie kann sich natürlich insbesondere dazu eignen, auch in Entwicklungsländern mit wenig Kosten IT-Infrastrukturen aufzubauen, zum Beispiel in Schulen oder Dorfzentren. Besonders wichtig ist dabei der Aspekt, dass die Anwender in einem Terminal-Server-Netzwerk trotz Oldie-Hardware neue Software benutzen und sich dadurch nicht in einer veralteten IT-Welt bewegen müssen – zum Beispiel mit den daraus resultierenden Schwierigkeiten, moderne Websites zu benutzen. An der revamp-it-Veranstaltung wird denn auch speziell über ein LTSP-Projekt für den Einsatz in Afrika informiert. (hjm)

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