Oracle lanciert seine "Cloud-Datenbank"

2. Juli 2013 um 09:40
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Ab sofort verfügbar: 12c sei seine erste echte Datenbank für die Cloud, sagt Oracle, und mache darauf laufende Applikationen automatisch SaaS-fähig.

Ab sofort verfügbar: 12c sei seine erste echte Datenbank für die Cloud, sagt Oracle, und mache darauf laufende Applikationen automatisch SaaS-fähig.
Ab sofort ist weltweit die neuste Generation von Oracles Datenbank, die Version 12c, im Oracle Technology Network (OTN) zum Download verfügbar. 12c wird von Oracle als seine erste echte "Datenbank für die Cloud" angepriesen. Die Grundlage dieses Anspruchs ist die neue, mandantenfähige Architektur. Innerhalb eines 12c-Systems können verschiedene Datenbanken für unterschiedliche Applikationen beziehungsweise Kunden autonom und vollständig getrennt voneinander betrieben werden. Gleichzeitig werden die Datenbanken gemeinsam verwaltet, was die Effizienz erhöhen und Verwaltungskosten senken soll.
Gegenüber den Applikationen verhalten sich die einzelnen Datenbanken in 12c laut Oracle wie eine Standard-Datenbank, so dass Anwendungen ohne Anpassungen weiter laufen können. Die schon auf der Datenbankebene vorhandene Mandantenfähigkeit mache zudem alle Anwendungen, die darauf laufen, automatisch SaaS-fähig. Die Mandantenfähigkeit soll vor allem Kunden, die eigene Cloud-Infrastrukturen betreiben sowie Service-Providern zu gute kommen.
Oracle Database 12c beinhaltet natürlich auch eine ganze Reihe von weiteren Neuerungen. Laut Oracle gibt es beispielsweise eine neue Funktion zur automatischen Datenoptimierung. Diese analysiert, welche Daten oft und welche Daten selten gebraucht werden und kann diese dann je nach Aktivität automatisch komprimieren oder auf verschiedene Speichermedien verteilen. Weite Verbesserungen betreffen die Sicherheit, die Verfügbarkeitsfeatures, die Datenbankverwaltung und den Big-Data-Analysebereich. (hjm)

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