Das Problem gibt es schon seit Jahrzehnten und wird wohl auch in Zukunft immer wieder auftauchen: Die deutschen Umlaute ä, ö und ü beziehungsweise deren Unicode-Entsprechungen werden von vielen Programmen nicht ohne weiteres verstanden und verursachen, wie inside-it.ch auch aus eigener Erfahrung weiss, Probleme, wenn die Softwareentwickler nicht darauf achten.
So etwas ist nun offensichtlich auch den Microsoft-Programmierern bei Outlook 2016 passiert. Outlook 2016 kann sich nicht via IMAP mit einem E-Mail-Postfach verbinden, wenn das zugehörige Passwort Umlaute enthält.
Einen Patch für das Problem verspricht Microsoft
im Support-Artikel zu diesem Problem nicht. Der Bug ist allerdings zwar peinlich, aber die naheliegendste Umgehungslösung zumindest einfach: Man muss das Passwort des Postfachs halt so ändern, dass es keine Umlaute mehr enthält. Alternativ kann man sich auch via POP3 verbinden - wobei man natürlich die IMAP-Synchronisationsfunktionen verliert - oder Outlook 2013 verwenden. (hjm)