Pro und Contra zur Solothurner Linux-Strategie

20. Juli 2009 um 09:40
  • open source
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'Solothurner Zeitung' lässt Befürworter und Gegner zu Wort kommen.

'Solothurner Zeitung' lässt Befürworter und Gegner zu Wort kommen.
In der 'Solothurner Zeitung' (bzw. im 'Sonntag') war gestern eine Art Schlagabtausch zum Thema Linux in der Verwaltung zu lesen. Zu Wort kommen Matthias Stürmer, der als Vorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group die "Pro"-Seite vertritt, und SVP-Kantonsrat Roman S. Jäggi, der sich zum "Contra"-Lager zählt. Online findet man leider nur den Beitrag von Stürmer, und zwar auf dem Blog der Parlamentarischen Open-Source-Gruppe.
Stürmer geht auf den "entscheidenden Vorteil" bei Open-Source-Software ein – nämlich die Lizenz, die Anpassungen an eigene Bedürfnisse erlaubt. Zusätzlich seien die Anwender weniger von Lieferanten abhängig. Auch intensiviere die wieder gewonnene Wahlfreiheit den Wettbewerb unter den Anbietern. "So werden Innovationen gefördert und die Preise gesenkt", meint der Open-Source-Anhänger.
Jäggi hingegen betont in seinem Beitrag vor allem die Problematik von Open-Source-Anwendungen wie etwa OpenOffice. Die kantonale Verwaltung müsse jede mit OpenOffice erstellte Datei, die sie an einen Bürger mailen will, zuerst in ein PDF oder eine passende Microsoft-Datei umwandeln. Zudem würden viele in der kantonalen Verwaltung eingesetzte Programme auf Linux gar nicht laufen. Der Kanton Solothurn habe jetzt "mehr Aufwand, mehr Ärger und mehr Kosten", so Jäggi. (Maurizio Minetti)

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