Quickline verabschiedet sich (fast) von Mindestvertragsdauer und "Fair Use"-Klauseln

6. November 2014, 15:46
  • telco
image

Quickline lässt ab dem 10.

Quickline lässt ab dem 10. November als nach eigenen Angaben erster Provider in der Schweiz Mindestvertragsdauern für die meisten seiner Services fallen. Eine dreimonatige Kündigungsfrist wird beibehalten, aber Kunden sollen nicht mehr durch längere Verträge gebunden werden. Kunden können also unter Einhaltung der Kündigungsfrist jeweils auf den Folgemonat hin ihre Abos wechseln oder kündigen.
Die Abschaffung der Mindestvertragsdauer gilt für die meisten aktuellen Haupt- und Nebenprodukte für Privatkunden, die von Quickline und über den Quickline-Verbund angeboten werden: Internet, Kombis, DTV, Verte!, Pay-TV, Mobil-TV, Personal Cloud und Festnetz. Ausgenommen sind Abos für Mobiltelefonie, welche mit dem Bezug eines Handy abgeschlossen wurden, sowie Internetanschlüsse und vPBX für Business-Kunden.
Gleichzeitig streicht Quickline "Fair Use"-Klauseln aus seinen Internet-, TV-, Festnetztelefonie- und Kombiabonnementen. "Fair Use"-Klauseln sind im Kleingeschriebenen vieler Flatrate-Veträge zu findenden Klauseln. Sie besagen, dass Kunden, welche den im gross geschrieben Teil versprochenen "unlimitierten" Datenverkehr allzu hemmungslos nützen, mit Restriktionen, beispielsweise einem gedrosselten Tempo, zu rechnen haben. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Weko-Busse drückt Gewinn von Swisscom

Wegen einer Busse und anderen Sondereffekten tauchte der Gewinn des Telcos im 1. Halbjahr um ein Viertel.

publiziert am 4.8.2022
image

Sunrise schaltet 2G ab, 3G bis spätestens 2026

Per Ende 2022 wird die 2G-Mobilfunktechnologie eingestellt. Sunrise folgt damit Swisscom und Salt.

publiziert am 3.8.2022
image

Für Huawei wird es eng in Deutschland

Im deutschen Innenministerium werden Massnahmen gegen "nicht vertrauenswürdige" Hersteller diskutiert. Ein Ausschluss von Huawei dürfte teuer werden.

publiziert am 26.7.2022 1
image

Huawei-Entfernung kostet die USA noch mehr Geld

Für den Abbau von chinesischen Komponenten braucht es laut Behörden weitere 3 Milliarden Dollar. Auch in der Schweiz laufen Bestrebungen für eine Verbannung.

publiziert am 18.7.2022 2