Das Rechenzentrum Ostschweiz
(RZO) in Gais, das Anfang 2018 in Betrieb genommen wurde, meldet, dass sich der bisher vorhandene freie Raum in der 1. Etage zunehmend füllt. Aufgrund der also offensichtlich vorhandenen Nachfrage haben sich die Betreiber dazu entschlossen, den Ausbau des Serverraums in der 2. Etage in Angriff zu nehmen. Zu den vorhandenen 450 Quadratmetern an nutzbarer Fläche kommen damit weitere 450 Quadratmeter hinzu.
Die erste Etappe des Ausbaus läuft bereits seit rund 3 Wochen. Anfang 2022 soll die 2. Etappe starten. Die Inbetriebnahme der 2. Etage ist für den Sommer 2022 geplant.
Gemäss Christoph Baumgärtner, dem CEO der RZO AG, bietet die Einrichtung der 2. Etage nicht nur mehr Platz für neue Kunden. Sie ermögliche es Unternehmen nun auch, innerhalb des RZs eine gewisse Redundanz zu erreichen: "Die beiden Serverräume verfügen je über ein eigenes Brandschutz-System und bilden dadurch einen eigenen Brandabschnitt. Mit dem zweiten Serverraum erhalten unsere Kundinnen und Kunden die Option, ihre Serverinfrastruktur auf zwei Räume aufzuteilen und beispielsweise ihre Kundendaten in einem getrennten Raum aufzubewahren."
Die Mehrheit der Aktien der RZO AG befinden sich im Besitz der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK), die Stadt St.Gallen hält eine Minderheitsbeteiligung. Zu den bestehenden Kunden gehören unter anderem AR Informatik, Samaplast, Ventus Cloud, HEV Region Winterthur sowie die HSG St.Gallen.