Samsung will iPhones in Japan und Australien stoppen

17. Oktober 2011, 07:00
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Patentstreit geht weiter.

Patentstreit geht weiter.
Trotz Beileidsbekundungen anlässlich des Todes von Apple-Gründer Steve Jobs bleibt Samsung im Patentstreit mit Apple hartnäckig. Wie schon vor dem Launch des iPhone 4S angedroht, will Samsung den Verkauf des neuen Apple-Smartphones verbieten lassen, weil es Patente von Samsung verletzen soll.
Samsung beantragte am Montag vor Gerichten in Australien und Japan eine einstweilige Verfügung für einen Verkaufsstopp des iPhone 4S. In Japan soll zudem auch der Vertrieb des Vorgängermodells sowie des iPad2 gestoppt werden, geht es nach dem Willen von Samsung. Schon zuvor hatte Samsung den Verkaufsstopp des iPhone 4S in Frankreich und Italien verlangt. Das iPhone 4S wurde vergangene Woche in vielen Ländern bereits lanciert, darunter auch in Japan und Australien. In der Schweiz wird das iPhone 4S erst am 28. Oktober lanciert.
Im langwierigen Patentstreit hatte zuletzt Apple einen Erfolg verbucht, als ein Gericht in Australien den Verkauf des Galaxy Tab 10.1 stoppte. Zudem hat ein niederländisches Gericht am Freitag einen von Samsung geforderten Verkaufsstopp von Apple-Geräten zurückgewiesen. Davor wurde der Vertrieb des Galaxy Tab 10.1 auch schon in Deutschland verboten. (mim)

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