SDSL-Preise geraten ins Rutschen

27. Januar 2006 um 10:46
    image

    Cybernet macht den Anfang...

    Cybernet macht den Anfang...
    Die Preise für SDSL-Dienstleistungen geraten ins Rutschen. Der Grund: Mit der Erhöhung der Bandbreiten der ADSL-Verbindungen, würden SDSL-Verbindungen zu den bestehenden Preisen im Vergleich zu günstigeren ADSL-Leitungen tendenziell weniger attraktiv. Bei SDSL (Synchronous Digital Subscriber Line) ist die Geschwindigkeit des Datentransports in beide Richtungen (vom und zum Internet) gleich gross.
    Als erster Provider senkt Cybernet per 1. März die Preise für SDSL-Dienstleistungen massiv. So wurde der Preis für eine Bandbreite von 1200 Kbps in der Zone 1 um glatte 33 Prozent (auf 390 Franken pro Monat) gesenkt. Gleichzeitig führt Cybernet nun ebenfalls nach Regionen differenzierte Preise ein, wie es der eigentliche Anbieter der Dienstleistungen, Swisscom Wholesale, auch tut. Offensichtlich baut Swisscom die Infrastruktur zur Zeit massiv und rasch aus: Ab 1. März gilt die günstigste Zone 1 für total 56 Standorte statt wie bisher nur 9.
    Die massive Preissenkung bei Cybernet dürfte eine allgemeine Preissenkungsrunde auslösen. Cybernet-Konkurrent Netstream hat bereits Preissenkungen angekündigt. (Christoph Hugenschmidt)
    (Interessenbindung: Cybernet ist ein wichtiger Kunde unseres Verlags und gleichzeitig unser Hoster/Provider)

    Loading

    Mehr zum Thema

    image

    KYC digitalisieren: Weniger Brüche, mehr Überblick

    Kunden identifizieren, wirtschaftlich Berechtigte prüfen, Risiken beurteilen und alles nachvollziehbar dokumentieren: KYC bringt viele Einzelschritte mit sich. DeepKYC soll diese künftig in einem durchgängigen digitalen Prozess verbinden.

    image

    Bund definiert neue IT-Schlüsselprojekte

    Das Programm für souveräne Arbeitsplatzsoftware und Easygov 2.0 werden zu Schlüsselprojekten. Abgestuft wird das Projekt Nepro bei Swisstopo.

    publiziert am 6.10.2026
    image

    KI ersetzt Menschen im Schweizer Kundendienst nicht

    Nur jedes dritte Schweizer Unternehmen setzt heute KI im Kundendienst ein, mehrheitlich zur Unterstützung der Mitarbeitenden.

    publiziert am 6.10.2026
    image

    Zürcher Namespace erhält 42 Millionen

    Die Softwarefirma will mit dem eingeworbenen Kapital die Produktentwicklung vorantreiben und seine Rechenzentrumsstandorte ausbauen.

    publiziert am 6.10.2026