Der Schweizer Security-Anbieter Infoguard konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2020 um 7% auf 41,5 Millionen Franken steigern. Auch im ersten Quartal 2021 sei das Wachstum überdurchschnittlich fortgesetzt worden, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.
Mit dem Umsatz ist auch das Team gewachsen. Man habe vergangenes Jahr 20 neue Arbeitsplätze geschafft, wie Infoguard-CEO Thomas Meier in der Mitteilung erklärt. Das Unternehmen beschäftige aktuell 150 Mitarbeitende.
Die Investitionen des Security-Anbieters in den Ausbau der Managed-Services in den letzten Jahren tragen offenbar Früchte: Im Bereich Managed Cyber Defence Services ist der Umsatz laut Mitteilung um 150% gewachsen.
"Wir freuen uns sehr über das positive Wachstum. Das ist in schwierigem Marktumfeld keine Selbstverständlichkeit", fügt der Firmen-CEO an.
Im letzten Jahr hätten die Security-Spezialisten von Infoguard über 50 Incident-Response-Fälle bearbeitet. In den letzten Monaten habe das Cyber Security Incident Response Team (CSIRT) auch mehrere Unternehmen aus Deutschland, Österreich und Frankreich bei Sicherheitsvorfällen, forensischen Analysen und beim Wiederaufbau des ordentlichen Geschäftsbetriebs nach Cyberangriffen betreut.
Im ersten Quartal 2021 gaben die Baarer Security-Anbieter
ihre Expansion in die DACH-Region bekannt. Damit reagiere man auf die wachsende Anzahl von Kundenanfragen. Wie in der Schweiz biete man nun auch für Kunden in Österreich und Deutschland SOC- und CSIRT-Services. Zu den Kunden in Deutschland gehört laut Mitteilung auch ein BAFIN-reguliertes deutsches Finanzinstitut, das die SOC-as-a-Service-Leistung von Infoguard nutze.