Storage-Konsolidierung (für KMU) leicht gemacht?

12. September 2007, 06:48
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    Network Appliance bringt neue Systeme und Services zu Fixpreisen, die mittelgrossen Unternehmen den Abschied vom DAS, auch für Applikationen, leicht machen sollen.

    Network Appliance bringt neue Systeme und Services zu Fixpreisen, die mittelgrossen Unternehmen den Abschied vom DAS, auch für Applikationen, leicht machen sollen.
    Angesichts des immer aktueller werdenden Trends zur Virtualisierung und Konsolidierung der Server sei es nun auch für mittelgrosse Unternehmen an der Zeit, sich endgültig von direkt mit den Servern verbundenen Speichersystemen zu verabschieden und ihre Speicherresourcen im Netzwerk zu konsolidieren, findet Network Appliance – die dafür benötigten Speichersysteme und die Virtualisierungstechnologie seien heute einfach und billig genug, um dies auch zu ermöglichen.
    Diese These, das soll nicht verschwiegen werden, propagieren momentan auch viele andere Hersteller. NetApp will das Versprechen zusätzlich zu einer neuen Produktelinie mit standardisierten Services zu Fixpreisen einlösen. Diese Services für die Bedürfnisabklärung sowie das Deployment sollen KMU-Kunden, die noch vor der Komplexität eines Storage-Konsolidierungsprojekts zrückschrecken, budgetierbare Kosten garantieren. Geleistet werde sollen sie, wie uns Remo Rossi, der Chef von NetApp Schweiz erklärte, im Normalfall von den NetApp-Partnern, ansonsten übernimmt sie NetApp selbst.
    Die neue Gerätefamilie FAS2000 besteht aus den Modellen FAS2020 und FAS2050 und soll am unteren Ende des NetApp-Portfolios die Modelle FAS250 und FAS270 ablösen. Sie bieten Features wie Snapshots für beschleunugte Backups im Hintergrund, Datendeduplizierung (A-SIS) und Single Instance Storage. Durch die Virtualisierungstechnologie können gemäss NetApp einfach per Mausklick neue Datensets ohne Hardware-Neukonfiguration mit Speicherplatz aus dem Gesamtpool versorgt werden.
    Die FAS2000-Syteme sind mit je zwei Controllern und insgesamt je vier 4Gbps und Gigabit-Ethernet-Ports ausgerüstet. Sie können sowohl blockbasierten speicherplatz über Fibre Channel oder iSCSI als auch Filebasierten NAS-Speicherplatz (NFS oder CIFS) zur Verfügung stellen. Es können Fibre Channel-, SATA und, zum ersten Mal bei FAS-Systemen von NetApp, auch SAS-Festplatten eingesetzt und gemischt werden.
    Das Modell FAS2020 (ab 12'100 Dollar) unterstützt intern bis zu 12 und über externe Shelves bis zu 40 Festplatten und bietet damit bis zu 24,6 TB Rohkapazität. Das Modell FAS2050 (ab 24'920 Dollar) beherbergt bis zu 20 interne Festplatten und skaliert auf insgesamt bis zu 104 Disks bzw. 69 TB Rohkapazität.
    Die Möglichkeit, externe Speicher anzuhängen ermöglicht übrigens auch einen einfachen Upgrade-Pfad für Kunden, die bereits die Vorgängermodelle besitzen: Diese können einfach zu externen Shelves umfunktioniert werden, ohne dass Harddisks ausgetauscht oder die Daten migriert werden müssen. (hjm)

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