Swico lanciert Entscheidungshilfe für Wahlen 2019

24. Juni 2019, 12:26
  • politik & wirtschaft
  • swico
  • digitalisierung
  • monitor
image

Zusammen mit Smartvote startet Swico den "Digitalisierungsmonitor 2019" für die National- und Ständeratswahlen am 20.

Zusammen mit Smartvote startet Swico den "Digitalisierungsmonitor 2019" für die National- und Ständeratswahlen am 20. Oktober. Dieser soll die Einstellungen und Positionen der Kandidierenden zu den wesentlichen Dimensionen der Digitalisierung erfassen und so ein "digitales Profil" erstellen. Die Ergebnisse sollen im September der Öffentlichkeit präsentiert und zugänglich werden.
Der Monitor soll helfen, dass das Thema Digitalisierung auf die Wahlkampfagenda gesetzt und die Kandidierenden und die Wählerschaft dafür sensibilisiert werden, schreibt Swico in einer Mitteilung. Zwar wisse die Wählerschaft dank der Online-Wahlhilfe Smartvote ziemlich genau Bescheid über die Haltung von Kandidierenden zu vielen Themen. "Doch um das Metathema der Digitalisierung angemessen abzubilden, bietet der Standardfragebogen von Smartvote zu wenig Raum."
Neben Smartvote arbeitet der Verband Swico für den Digitalisierungsmonitor mit der Berner Fachhochschule BFH sowie mit den Universitäten Genf und Zürich zusammen. Letztere wird durch Professor Abraham Bernstein vertreten, der zur "Digital Society Initiative" gehört und deren Mitglieder für inside-it.ch regelmässig die Kolumne "DSI Insights" schreiben.
Die Befragung wird auf der Smartvote-Plattform durchgeführt. Ab sofort werden Kandidierende dort explizit auf die Zusatzumfrage zur Digitalisierung hingewiesen. Der Fragebogen (PDF) umfasst 20 Fragen.
Darunter befinden sich Fragen wie: "Wenn in der Schweiz die elektronische Identität (E-ID) eingeführt wird, wer soll dann zur Ausgabe einer E-ID berechtigt sein?"; "In welchen Bereichen sollte der Staat die eigene digitale Entwicklung beschleunigen bzw. drosseln?"; "Welches Datenschutz-Niveau soll die Schweiz im Bereich digitaler Produkte und Dienstleistungen im Vergleich zum heutigen Stand anstreben?"
Die "Digitalisierung" gibt in den Räten fast so viel zu reden wie die Landwirtschaft: In der ablaufenden Legislatur wurden 350 Geschäfte eingereicht, die das Stichwort "Digitalisierung" enthielten – deren 389 mit dem Stichwort "Landwirtschaft". (paz)

Loading

Mehr zum Thema

image

Lieferkette bremst auch Tesla

Laut Firmengründer Elon Musk sind die Lieferkettenprobleme noch nicht ausgestanden. Tesla streicht bis zu 3,5% der Stellen.

publiziert am 23.6.2022
image

Postauto definiert die externen IT-Dienstleister der nächsten Jahre

Im Rahmen des Projektes "Postauto IT Professional Services 2022" sind die künftigen IT-Dienstleister gewählt worden. Die Preisspanne der Strundenansätze ist beachtlich.

publiziert am 22.6.2022
image

Bundesrat stärkt Startups den Rücken

Durch die geplanten Massnahmen soll die Schweiz mittel- bis langfristig zu den wettbewerbsfähigsten und innovativsten Standorten gehören, schreibt die Landesregierung.

publiziert am 22.6.2022
image

Stadt Bern sucht IT-Verstärkung für rund 12 Millionen Franken

Für die Umsetzung der Digitalstrategie sucht die Stadt Bern externe Ressourcen aus den Bereichen "Change & Kommunikation", Projektmanagement und Strategie.

publiziert am 22.6.2022