Thunderbolt bald für alle PC-Hersteller

27. Dezember 2011, 09:22
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Als Intel im Februar 2011 offiziell den mit Apple zusammen entwickelten DisplayPort-Nachfolger Thunderbolt (wörtlich: Donnerkeil) vorgestellt hat, ist die neue Schnittstelle wegen vergleichsweise hoher Chipkosten und der Konkurrenz zu USB 3.

Als Intel im Februar 2011 offiziell den mit Apple zusammen entwickelten DisplayPort-Nachfolger Thunderbolt (wörtlich: Donnerkeil) vorgestellt hat, ist die neue Schnittstelle wegen vergleichsweise hoher Chipkosten und der Konkurrenz zu USB 3.0 bei den PC-Herstellern auf wenig Resonanz gestossen. Das könnte sich aber schnell ändern, weil man in Industriekreisen davon ausgeht, dass Apple als Zugpferd die Nachfrage anfeuern wird, wenn Intel, wie jetzt angekündigt, die Technologie im April 2012 allen Herstellern zur Verfügung stellt. Mittlerweile wird die neue Schnittstelle von Apple im MacBook Pro, in Monitoren, im iMac, im MacBook Air und im Mac Mini eingesetzt.
Wie 'Digitimes' berichtet, bereiten sich führende Anbieter schon darauf vor, entsprechende Motherboards, Notebooks und Desktop-PCs auf den Markt zu bringen. Das erste Produkt mit dem abwärtskompatiblen DisplayPort-Nachfolger war Ende Februar Apples neues MacBook Pro. Anfangs bietet die Technologie mit zwei bidirektionalen Kanälen Datentransferraten von jeweils 10 Gigabit pro Sekunde. Wikipedia zufolge soll sie aber Potenzial für sehr viel höhere Datenraten haben.
Aktuell liegen die Chipkosten für Thunderbolt bei über 20 Dollar. Es wird aber erwartet, dass die Kosten in der zweiten Jahreshälfte 2012 deutlich sinken werden, womit die Technologie sich dann als neuer Standard mehr und mehr durchsetzen könnte. (kh)

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