VMware tritt ins 64-Bit-Zeitalter ein

3. Oktober 2006 um 16:13
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VMware hat gerade neue Versionen zweier Bestandteile seiner "VMware Infrastructure 3"-Suite zur Virtualisierung von Servern lanciert.

VMware hat gerade neue Versionen zweier Bestandteile seiner "VMware Infrastructure 3"-Suite zur Virtualisierung von Servern lanciert. Mit "VMware ESX Server 3.0.1" und "VMware VirtualCenter 2.0.1" kann man nun auch die 64-Bit Betriebssystemversionen von Windows, Red Hat, SUSE Linux und Solaris als virtuelle Server über VMware laufen lassen.
Kunden, so VMware, können dadurch zum Beispiel einen sanfteren Übergang zum 64-Bit-Computing einleiten, indem neuere Applikationen auf einem 64-Bit-OS und gleichzeitig ältere Applikationen auf einem 32-Bit-OS auf derselben Serverinfrastruktur laufen lassen können.
Die beiden neuen Produkte können von bestehenden Infrastructure 3-Kunden ohne Zusatzkosten bezogen werden.
Gleichzeitig hat VMware eine Betaversion der nächsten Version seines Gratistools "Converter" auf seiner Website zum Download bereitgestellt. Auch die Endversion, die in einigen Monaten erscheinen wird, soll kostenlos sein.
Converter dient zur automatisierten Erstellung von virtuellen Maschinen, die auf VMware laufen. Converter 3 vereinigt gemäss VMware die Funktionen von "VMware P2V Assistant" und "VMware Virtual Machine Importer", das heisst, dass Tool kann sowohl zur Umwandlung von physischen Servern in virtuelle Maschinen als auch zur Klonung von bestehenden virtuellen Servern verschiedener Formate verwendet werden.
Mit der neuen Converter-Version kann eine solche Umwandlung gemäss VMware erstmals auch durchgeführt werden, während die physische Maschine noch im Betrieb ist. Ausserdem kann man sie nun auch "remote" durchführen, also ohne dass man an der physischen Maschine eine Manipulation vornehmen muss. (hjm)

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