Von Kyocera zu Oki und zurück in sechs Wochen

11. Juni 2007, 10:16
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Walter Frezza hat den Druckerhersteller Oki nach knapp sechs Wochen bereits wieder verlasen.

Walter Frezza hat den Druckerhersteller Oki nach knapp sechs Wochen bereits wieder verlasen. Der 38-Jährige hatte erst Anfang Mai seine neue Stelle angetreten und sollte per 1. Juni die Leitung des Bereichs "Managed Print Services" für Endkunden übernehmen. Oki schreibt in einer Mitteilung, er habe Anfang Mai vorerst ins Account-Management-Team von Oki gewechselt.
Oki schreibt weiter, Frezza wolle nun "gemäss unbestätigten Informationen" wieder zu seinem früheren Arbeitgeber Kyocera Mita zurückkehren. Dort war er zuletzt Channel-Manager. Kyocera-Sprecherin Christiane Thiévent konnte diese Information gegenüber inside-channels.ch nicht bestätigen: "Darüber bin ich nicht informiert." Ein Nachfolger für Frezza bei Oki ist noch nicht bestimmt, wie Managing Director Walter Briccos auf Anfrage sagt.
Oki stellt sich in der Mitteilung die Fragen nach den Gründen für Frezzas Weggang gleich selbst. Die Antworten werden Sales Director Jörg Ackermann zugeschrieben. Er sagt also auf die Frage, wieso Frezza Oki nach so kurzer Zeit verlassen habe, er könne es "offen gesagt auch nicht genau beantworten, denn wir hätten Frezza gerne bei uns behalten."
Und weiter im Selbst-Interview: "Frage: Aber er wird doch gegenüber Oki einen Grund genannt haben, wieso er nach knapp sechs Wochen Oki wieder verlassen und zu seinem bisherigen Arbeitgeber zurückkehren will? Antwort: Kündigungen dürfen ohne Angabe von Gründen gemacht werden. Wir haben jedoch seinen Sinneswandel nicht ganz verstanden, zumal er gegenüber uns gesagt hat, dass es ihm bei Oki sehr gut gefällt und dass er sich bei uns im Team sehr wohl fühlt."
Oki hakt bei Oki nach: "Frage: Da muss es doch noch andere Gründe gegeben haben. Wurde er von Kyocera wieder abgeworben? Antwort: Das müssen sie ihn am besten selber fragen. Gegenüber uns erwähnte er, dass weder Geld noch Karriere als Gründe für den Wechsel ausschlaggebend gewesen seien. Ihn habe die neue Perspektive beim alten Arbeitgeber einfach sehr gereizt."
Zur selbst gestellten Frage, ob es in den Mitarbeiterverträgen von Oki keine Konkurrenz-Klausel gibt, gab Oki keine Auskunft. (Maurizio Minetti)

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