Der Datenschutzbeauftragte des Kantons Zürich hat eine Liste von Softwarelösungen veröffentlicht, die beim Arbeiten im Homeoffice den Schutz und die Sicherheit der Daten gewährleisten sollen. Bei der Liste handle es sich um eine Auswahl. Sie werde laufend ergänzt, heisst es in einer Mitteilung.
Für den Datenschutzbeauftragten sei es wichtig, den öffentlichen Organen eine Palette von Werkzeugen zur Verfügung zu stellen, die in der aktuellen Situation genutzt werden können. Darunter befinden sich auch Dienste, die während der ausserordentlichen Lage vorübergehend eingesetzt werden dürfen, obwohl sie die datenschutzrechtlichen Anforderungen nur teilweise erfüllen.
Tools für die Arbeit im Homeoffice
Die Tools sind nicht nur für öffentliche Institutionen geeignet sondern auch für Unternehmen. Die Merkblätter bieten wohl insbesondere kleineren Firmen, die über wenig IT- Ressourcen verfügen, einen raschen Einblick.
Ein Merkblatt für IT-Verantwortliche liefert einen Überblick über datenschutzkonforme Lösungen.
Aufgeführt werden hier unter anderem Tools für die Verschlüsselung von E-Mails und Daten, lokale Cloud-Lösungen sowie Software für die Überwachung von IT-Systemen oder das Verwalten von Smartphones.
Auch vom SANS-Institute, einer US-Genossenschaft für Cyber-Security-Ausbildungen, gibt es eine
Checkliste für das Arbeiten im Homeoffice. Diese sei sowohl für grössere als auch kleinere Firmen und Einzelpersonen geeignet und beinhalte Grundsätzliches.
Dem Thema Cloudspeicher hat sich der Zürcher Datenschutzbeauftragte
in einem weiteren Dokument gewidmet. Bekannte Tools wie Dropbox, Google Drive, Ondedrive, Nexcloud oder iCloud wurden mit Blick auf Serverstandort und Verschlüsselung analysiert.