Über die Hälfte der SAP-Kunden bezeichnen sich selbst als "nicht sehr weit" bei der digitalen Transformation. Das geht aus dem Investitionsreport der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) hervor. Demzufolge sagen 5% der Befragten, sie seien "sehr weit" und 39% fühlen sich "weit" fortgeschritten.
"Wird der digitale Wandel an der (obligatorischen, d. Red.) Transformation auf S/4Hana festgemacht", würden laut der Umfrage 28% der Unternehmen "hohe" und 38% "sehr hohe" Investitionen in Migrationsprojekte planen. Die DSAG schreibt, dass es selten damit getan sei, nur eine neue Technologie einzuführen. Die oftmals höheren Kosten rühren daher, dass Prozesse komplett neu gedacht werden müssten.
Migros standardisiert mit und dank S/4Hana-Migration
Vergleichbares sagte jüngst
Franziska Reist im Interview mit uns. Sie verantwortet bei Migros die S/4Hana-Migration und sagt: "Wir nehmen die Migration zum Anlass, uns zu verbessern, unsere Prozesse zu optimieren und vor allem zu standardisieren."
Unter anderem deshalb sieht die Anwendergruppe SAP in der Pflicht, seine Kundschaft "stärker zu befähigen, entsprechende Migrationsprojekte noch besser und angemessen zu unterstützen". Sie sagt aber auch: "Das Produkt ist nun so weit entwickelt, dass wesentliche Argumente gegen eine Investition und damit Transformation nicht mehr greifen."
DSAG-Jahreskongress findet in 4 Wochen statt
Weil sich dementsprechend alle SAP-Kunden nun wandeln können beziehungsweise müssen, hat die DSAG "Wunderbar wandelbar" als Motto
des diesjährigen Jahreskongresses gewählt, der vom 19. bis 21. September in Bremen stattfindet. Die Organisatoren erwarten rund 5000 Teilnehmende. Auf der Agenda stehen unter anderem Keynotes zu den Themen Cloud, Wandel, digitale Transformation und KI.
Interessenbindung: inside-it.ch ist Medienpartner der DSAG.