Schweiz half mit: Interpol verhaftet über 30 Cyberkriminelle

2. Februar 2024 um 09:59
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Illustration: Erstellt durch inside-it.ch mit Dall-E / GPT-4

In der Operation "Synergia" konnten internationale Strafverfolgungsbehörden 1300 Server identifizieren, die für Phishing- und Malware-Attacken genutzt wurden.

Zwischen September und November 2023 fanden 60 Strafverfolgungsbehörden aus über 50 Ländern, darunter die Schweiz, mehr als 1300 Server, über die Malware- und Phishing-Attacken ausgeübt worden sind. Das teilt Interpol mit, das die Operation "Synergia" leitete.
Die Server und weitere elektronische Geräte seien beschlagnahmt und 70% davon abgeschaltet worden – die meisten davon in Europa, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Rest der Server werde derzeit untersucht.

26 Verhaftungen in Europa

Insgesamt seien 70 Verdächtige identifiziert und 31 Personen festgenommen worden, 26 davon in Europa. "Die Operation hat gezeigt, dass Cybersicherheit am effektivsten ist, wenn internationale Strafverfolgungsbehörden, nationale Behörden und Partner aus dem Privatsektor zusammenarbeiten", so Interpol.
Die Schweiz arbeitet schon länger mit Interpol zusammen. Erst im vergangenen August konnten internationale Strafverfolger Drahtzieher der Mafia-ähnlichen Gruppe Black Axe verhaften und zwei Millionen Euro sicherstellen. Auch an dieser Aktion war die Schweiz beteiligt.

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