Tune Insight erhält in einer Finanzierungsrunde 3,4 Millionen Dollar. Angeführt wird diese von D14Peaks Capital, mit Beteiligung von Inflection, Debiopharm und der Zürcher Kantonalbank. An der Runde habe sich auch der bestehende Investor Wingman Ventures beteiligt, teilt Tune Insights mit.
Das Startup will die Finanzierung nutzen, um seine Position für "vertrauliche kollaborative Analysen und maschinelles Lernen in den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und Cybersicherheit" zu stärken.
Die 2020 in Lausanne gegründete Firma erklärt, man habe schon an der EPFL begonnen, Kryptographie auf personalisierte Medizin anzuwenden: "Die Krankenhäuser wollten miteinander zusammenarbeiten, ohne ihre Patientendaten an andere weiter- oder preiszugeben."
Die Anwendung ermögliche es Ärzten und Ärztinnen, sich auf aktuelle Referenzbereiche zu verlassen, "Diese basieren auf kollektiven Daten von 9 Millionen Datenpunkten von über 250'000 Patienten und Patientinnen."
Die Technologie von Tune Insight werde bereits am Universitätsspital Zürich, am CHUV in Lausanne und am Inselspital in Bern eingesetzt und unterstütze dort Onkologie und personalisierte Referenzbereiche. Weiter werde sie für Versicherungen und zur Aufdeckung von kollektiven Betrugsfällen genutzt.
"Datenwirtschaft bleibt hinter dem zurück, was sie verspricht, wenn es um sehr wertvolle, streng vertrauliche oder regulierte Daten geht", sagt Mitgründer Juan Pastoriza in der Mitteilung. Tune Insight werde "das Paradigma der Datenwirtschaft in eine Wissenswirtschaft umwandeln, die sensible Daten besser schützt, die sicherer und fairer ist und das Recht auf Privatsphäre und Vertraulichkeit bewahrt".