Der IT-Dienstleister Softwareone hat 2022 mehr verdient. Der Bruttogewinn stieg um 9,9% auf 939,5 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 115,0 Millionen Franken, was einem Plus um 4,6% entspricht, wie Softwareone bekannt gab.
Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) legte um 9,6% auf 240,4 Millionen Franken zu. Die EBITDA-Marge fiel mit 25,6% leicht unter dem Vorjahreswert von 25,7% aus.
Bei konstanten Währungen erwartet SoftwareOne für das laufende Geschäftsjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum. Die bereinigte EBITDA-Marge soll dabei zwischen 24 bis 25% des Umsatzes zu liegen kommen. Wie bisher sollen 30 bis 50% des bereinigten Jahresgewinns als Dividende ausgeschüttet werden.
Service-Bereich wächst besonders stark
Wie schon in den Vorjahren fiel das Wachstum im kleineren Bereich Solutions & Services (Beratungsdienstleistungen) am stärksten aus. Der Bruttogewinn erhöhte sich hier zu konstanten Wechselkursen um 27,4% auf 394,2 Millionen Franken. Im grösseren Bereich Software & Cloud stieg der Bruttogewinn in Lokalwährungen um 5,7% auf 545,3 Millionen Franken.
Mittelfristig strebt Softwareone ein Umsatzwachstum im mittleren Zehnprozentbereich und eine bereinigte EBITDA-Marge von über 25% an. Vom guten Ergebnis profitieren auch die Aktionäre. Der Verwaltungsrat schlägt eine leichte Erhöhung der Dividende um 2 Rappen auf 0,35 Franken vor.
Mit den nun vorgelegten Zahlen blieb das Unternehmen aber hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Dies hatten einen Bruttogewinn von 961 Millionen Franken und einen EBITDA von 247 Millionen Franken erwartet.