SRG spart Millionen bei Softwarelizenzen

16. Februar 2026 um 13:14
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Foto: SRG

Der öffentlich-rechtliche Sender ersetzt Adobe-Produkte durch günstigere Alternativen und profitiert bei Microsoft von neuen Konditionen.

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat ihre Software für Bild-, Video- und Audiobearbeitung neu aufgestellt. Wie das Medienmagazin 'Persönlich' berichtet, setzt das Unternehmen seit Januar nicht mehr auf Programme von Adobe wie Photoshop, Illustrator oder Premiere, sondern stattdessen unter anderem auf Lösungen von Affinity sowie Blackmagic Design (Davinci Resolve).
Hintergrund seien gestiegene Lizenzkosten. Interne Verhandlungen mit Adobe hätten keine "akzeptable Lösung" gebracht, heisst es gemäss Bericht. Offenbar stand eine Preiserhöhung von rund 30% im Raum. Durch den Wechsel erwarte die SRG ab 2027 Einsparungen von rund einer Million Franken pro Jahr.

Microsoft gewährt NPO-Konditionen

Eine Einigung erzielte die SRG dagegen mit Microsoft. Für Lizenzen von Microsoft 365 habe man im vergangenen Jahr eine Kostenreduktion ausgehandelt, zitiert 'Persoenlich.com' die Medienstelle des Unternehmens.
Demnach stuft Microsoft die SRG neu als Non-Profit-Organisation (NPO) ein. Solche Kunden erhalten Rabatte von bis zu 75% auf den Listenpreis. Auf Basis von Schätzungen könnte die SRG ihr Budget damit um rund 1,5 Millionen Franken pro Jahr entlasten und ihre bisherigen M365-Lizenzkosten von rund drei Millionen Franken etwa halbieren.
Microsoft äussert sich laut Bericht nicht zu Details. Unklar bleibt auch, ob die SRG im Gegenzug längere Vertragslaufzeiten akzeptiert hat. Mit dem Softwarewechsel und den neuen Lizenzkonditionen kann das Medienhaus jedoch seine IT-Kosten ohne Einschnitte bei Programm oder Personal deutlich senken.

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