St. Gallen weitet E-Voting-Versuche aus

8. Mai 2024 um 10:07
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Einwohnerinnen und Einwohner von Rorschacherberg dürfen neu elektronisch abstimmen. Foto: zVg

Elf weitere Gemeinden dürfen im Ostschweizer Kanton elektronisch abstimmen.

Der Kanton St. Gallen weitet E-Voting für die nächste eidgenössische Abstimmung auf elf weitere Gemeinden aus. Damit haben die Stimmberechtigten in 18 von 75 St. Galler Gemeinden sowie die im Kanton gemeldeten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer die Möglichkeit, ihre Stimme elektronisch abzugeben.
Der Kanton St. Gallen baut das E-Voting-System schrittweise aus. An der Volksabstimmung vom 9. Juni werden nebst den Stimmberechtigten der bisherigen Pilotgemeinden auch jene aus Altstätten, Berg, Berneck, Ebnat-Kappel, Flums, Häggenschwil, Lichtensteig, Mörschwil, Muolen, Oberuzwil und Rorschacherberg die Möglichkeit erhalten, ihre Stimme übers Internet abzugeben. Das teilte die St. Galler Staatskanzlei mit.
"Nach und nach werden so alle interessierten Gemeinden am Versuchsbetrieb teilnehmen können", hiess es in der Mitteilung weiter. Die Anzahl teilnehmender Gemeinden sei jedoch auf 30% des Elektorats limitiert. Im Zentrum des Versuchsbetriebs stehe eine kontinuierliche Verbesserung.

Bisher "ohne Zwischenfälle"

Im Juni 2023 erhielten die im Kanton St. Gallen gemeldeten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer sowie die Stimmberechtigten in den fünf St. Galler Gemeinden Goldach, Kirchberg, Rapperswil-Jona, Vilters-Wangs und Widnau die Möglichkeit zum E-Voting. Zum Einsatz kam das System der Post mit vollständiger Verifizierbarkeit. Die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden.
"Der zusätzliche Stimmkanal wurde rege genutzt, die Prozesse haben funktioniert und die Sicherheit war gewährleistet", schrieb die Staatskanzlei nach der Abstimmung. Auch die kantonalen Wahlen vom 3. März 2024 seien ohne Zwischenfälle verlaufen. Für den zweiten Wahlgang der St. Galler Regierung wurde E-Voting schliesslich auch in den Gemeinden Jonschwil und Rorschach möglich.

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