Im Rahmen der Swiss AI Weeks finden vom 1. September bis 5. Oktober 2025 schweizweit über 160 Veranstaltungen zur Anwendung von KI statt. Wie die Initianten in einer Mitteilung schreiben, kommt dabei erstmals das neue Schweizer KI-Sprachmodell zum Einsatz.
Aus den
ursprünglich engagierten 55 Organisationen aus 10 Städten sind zum Start der Swiss AI Weeks 150 Partnerorganisationen aus 24 Städten geworden, wie es weiter heisst. Der Anlass sei damit das grösste nationale Aktionsprogramm zur gesellschaftlichen Gestaltung von KI. "Mit den Swiss AI Weeks kommt KI aus der Forschung in die Mitte der Gesellschaft. Es geht darum, KI zu verstehen und gemeinsam zu gestalten – auf Schweizer Art: transparent, offen und verantwortungsvoll", sagt Christoph Birkholz vom Software-Entwickler Panter, einem Co-Initianten des Projekts.
Die Initianten betonen, dass während der fünf Aktionswochen ein besonderes Gewicht auf offener KI-Technologie mit gesellschaftlichem Nutzen liege: Ein zentrales Element der geplanten Hackathons sei das neue
Schweizer Sprachmodell, das auf dem Supercomputer Alps in Lugano trainiert wurde. Damit sollen Hackerinnen und Hacker neue Lösungen für konkrete Herausforderungen von Partnern wie Axa, dem Bund, CSS, Schweizerische Post, Swiss Re, Swisscom, UBS, Viseca und VZ Vermögenszentrum entwickeln.
Das neue Schweizer Sprachmodell solle Innovation fördern und die digitale Souveränität stärken, schreiben die Veranstalter. "KI gehört in die Mitte der Gesellschaft. Die Swiss AI Weeks verbinden Spitzenforschung mit Alltag, fördern den Dialog und bringen Menschen in über 20 Städten zusammen – für Innovation, die der Schweiz und der Welt nützt", sagt Pascale Vonmont, CEO der Hauptpartnerin Gebert Rüf Stiftung, in der Mitteilung.