Swisscom baut zweiten Backbone

7. Februar 2022 um 15:40
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Das Kernnetz soll nicht nur redundant sein, man baue "sogar zwei Kernnetze", so der designierte Swisscom-CEO Christoph Aeschlimann.

Vor Medien erklärte der designierte Swisscom-CEO Christoph Aeschlimann, man wolle die Qualität und Zuverlässigkeit des Netzes erhöhen. Dies gehe so weit, dass man das Kernnetz nicht nur redundant anlege, "sondern sogar zwei Kernnetze" bauen, so der Manager, der zuvor beim Telco für den Bereich Netz und IT zuständig war.
Swisscom habe die Absicht zum Bau eines neuen Backbone schon 2019 formuliert, aber nun erstmals öffentlich thematisiert, ergänzte Aeschlimann laut 'NZZ am Sonntag'. 2020 hab man mit der Umsetzung begonnen. "Aber bis das neue Kernnetz fertiggestellt ist, dürfte es noch drei bis vier Jahre dauern." Zurzeit plane das Unternehmen eine Umsetzung des Vorhabens bis Ende 2025, Anfang 2026, bestätigt Swisscom auf unsere Anfrage.
Schon das heutige Kernnetz sei redundant, erklärt der CEO. Das jetzt erstmals kommunizierte Vorhaben soll für zusätzliche Sicherheit und Stabilität sorgen.
Geplant sei schliesslich ein paralleler Betrieb, fügt das Unternehmen gegenüber inside-it.ch an. Für das Vorhaben arbeite man primär mit Cisco zusammen. Technisch verfolge man zwei zentrale Ziele mit dem neuen Kernnetz, erklärt das Unternehmen: einerseits die Umstellung von IPv4 auf natives IPv6, sowie andererseits von bisher MPLS (Multiprotocol Label Switching) zu SRv6 (Segment Routing over IPv6 Dataplane).

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