Thurgau will nächstes Jahr E-Voting auch im Inland ausprobieren

13. Februar 2025 um 10:31
  • politik & wirtschaft
  • e-government
  • Kanton
  • thurgau
image
Foto: Tg.ch

Bisher können nur Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer den elektronischen Stimmkanal nutzen.

Mitte 2023 hat der Kanton Thurgau zusammen mit Basel-Stadt und St. Gallen die Möglichkeit der elektronischen Stimmabgabe für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer eingeführt. Nun möchte der Regierungsrat des Ostschweizer Kantons einen Schritt weiter gehen. Am 8. März 2026 sollen in einem Test erstmals auch im Kanton lebende Stimmberechtigte per E-Voting abstimmen können.
Wie der Regierungsrat mitteilt, werde es zuerst eine einjährige Pilotphase mit fünf bis sieben Politischen Gemeinden geben. Welche es sein werden, ist noch nicht bekannt. Die Auswahl der Pilotgemeinden erfolge in enger Absprache mit dem Verband Thurgauer Gemeinden aufgrund der Rückmeldungen von interessierten Gemeinden.
Nach der Auswertung der Pilotphase soll ab 2027 eine schrittweise Ausdehnung auf alle interessierten Gemeinden erfolgen.
Aktuell hat der Thurgau eine Bewilligung des Bundesrats für den E-Voting-Einsatz, die aber nur Bürger und Bürgerinnen im Ausland abdeckt. Im September soll diese Bewilligung erneuert und um das Inlandelektorat ergänzt werden.

Loading

Mehr zum Thema

imageAbo

Bernmobil erneuert seine SAP-Flotte

Die Städtischen Verkehrsbetriebe Bern modernisieren schrittweise ihre SAP-Systeme. Den Anfang machte das ERP, gefolgt von Controlling, HR und dem CRM.

publiziert am 16.10.2026
imageAbo

EFK bemängelt Datenmanagement beim Bund

Die Bundesverwaltung setzt die Vorgaben für ein einheitliches Datenmanagement erst ansatzweise um.

publiziert am 15.10.2026
image

Bundesrat will Jugendschutz in der Plattformregulierung

Nach der Vernehmlassung ergänzt die Regierung den Gesetzesentwurf mit schärferen Jugendschutzmassnahmen. Bis Ende Juni 2027 soll die Botschaft vorliegen.

publiziert am 14.10.2026
image

"Massive technische Mängel": Ombudsmann kritisiert Citysoftnet

Das Fallführungssystem sorgte nach Bern auch in Zürich für Klagen. Laut dem Schlussbericht des Ombudsmanns wurden Warnzeichen ignoriert.

publiziert am 14.10.2026