UBS-CEO Ermotti warnt vor Verzögerungen bei der IT-Integration der CS

14. Mai 2024 um 09:54
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UBS-CEO Sergio Ermotti im Gespräch mit 'Reuters' in Zürich. Screenshot: Youtube

An einer Veranstaltung in Zürich äusserte sich Sergio Ermotti zum Stand der Systemzusammenführung der beiden Banken.

An einer von der Nachrichtenagentur 'Reuters' durchgeführten Veranstaltung in Zürich erklärte UBS-CEO Sergio Ermotti, die Bank integriere 300 von 3000 Anwendungen der Credit Suisse. Damit würden die Risiken durch die Kombination von Plattformen reduziert. Die Integration der CS-IT in die UBS gilt unter Experten als "Mammutaufgabe".
Ermotti sagte im Gespräch mit 'Reuters': "Wir sind davon überzeugt, dass unser eigentliches Risiko eher in einer Verzögerung besteht als in der Frage, ob wir in der Lage sind, das Projekt durchzuführen oder nicht." Er warnte, dass eine solche Verzögerung bei der IT-Integration die geplanten Kosteneinsparungen durch die Fusion zunichte machen könnten.
Die Migration der CS-Kunden und -Kundinnen auf die UBS-Plattformen beginne in diesem Jahr, erklärte Ermotti. Das Ziel, 30% der Anwendungen der Credit Suisse stillzulegen, sei das "Maximum", das bis Ende 2024 erreicht werden könne.
Die UBS erwartet durch die Übernahme der Credit Suisse Kosteneinsparungen in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar. Diese werden laut Ermotti vor allem durch den Personalabbau, aber auch durch die Zusammenlegung von IT-Systemen erreicht.

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