Per Medienmitteilung informiert die Grossbank UBS über den Abschluss der Übertragung aller Kunden der früheren Credit Suisse weltweit auf die UBS-Infrastruktur. Die zum
Jahresende noch fehlenden 15% der in der Schweiz gebuchten Kundinnen und Kunden sei nun abgeschlossen worden, erklärt die Bank.
Die Zahl der migrierten Kundinnen und Kunden der früheren Credit Suisse beziffert die Bank mit rund 1,2 Millionen. Zum Vergleich: UBS alleine betreute vor der Übernahme der zweiten Schweizer Grossbank weltweit rund 2,6 Millionen Privat- und 143'000 Firmenkunden, geht aus dem Geschäftsbericht 2022 hervor. Durch die Neuzuzüge sei der Zahlungsverkehr auf der UBS-Plattform um 25% auf knapp 3,1 Millionen Transaktionen pro Tag gestiegen. UBS wertet dies in der Mitteilung als einen Beleg für die Leistungsfähigkeit und Robustheit der neu integrierten Systeme.
Bei der Migration habe UBS einen Fokus auf die Kundenerfahrung gelegt. Es sei transparent kommuniziert worden, unter anderem in fast drei Millionen personalisierten Briefen. Ferner wurden digitale Hubs für Kundeninformation und Self-Service eingerichtet. Das erhaltene Feedback war laut Mitteilung durchwegs positiv.
Den Worten von Group CEO Sergio Ermotti zufolge hätten die Kolleginnen und Kollegen beim ersten Zusammenschluss zweier global systemrelevanter Banken eine der komplexesten Integrationen in der Geschichte des Bankwesens gemeistert. "Es gibt immer noch viel zu tun, um die Integration abzuschliessen", weiss er aber auch.
Der Grossbank zufolge steht nun die letzte Phase der Integration an, in der unter anderem die alte IT-Infrastruktur ausser Betrieb genommen werden soll. Damit sieht sich UBS
weiterhin "auf gutem Weg", die Integration wie angekündigt bis Ende Jahr weitgehend abzuschliessen.