Universität Bern zahlt 7,3 Millionen für SAP-Einführung

18. März 2024 um 11:24
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Foto: Universität Bern

Die Uni löst ihre bisherige Finanzapplikation ab, die schon seit 1996 im Betrieb ist. Der Auftrag geht an Novo Business Consultants.

Die Universität Bern hat in einer öffentlichen Ausschreibung einen Implementierungspartner für die Einführung von SAP S/4Hana gesucht. Beworben haben sich zwei Unternehmen, der Zuschlag ging an den Berner IT-Dienstleister Novo Business Consultants, der die Ausschreibung mit einer Offerte über 7,3 Millionen Franken gewonnen hat.
Bis Anfang 2026 sollen in der ersten Etappe des Projekts die Basisfunktionalitäten Finanzen, Controlling und Logistik eingeführt werden, die heute durch die altehrwürdige Applikation "FIS" erbracht werden. In der zweiten Etappe von 2026 bis 2028 sind der Ausbau von Reportingfunktionalitäten sowie Optimierungen und Harmonisierungen vorgesehen. In der dritten Etappe sollen dann 2029 und 2030 Erweiterungen von SAP-Applikationen eingeführt werden.
Die Applikation FIS stammt von Inova Solutions aus Ostermundigen. Sie war seit 1996 beim Kanton und seinen Institutionen im Einsatz. Die Universität teilte die Server-Landschaft mit dem Kanton, hat aber die Applikation seit 2013 laufend selber an ihre Bedürfnisse anpassen und weiterentwickeln lassen.
Im Sommer 2017 entschied der Regierungsrat des Kantons Bern, das ERP FIS und das
Personalinformationssystem Persiska per Anfang 2023 durch die SAP-Lösungen S/4Hana und HCM abzulösen. (Dieses Projekt verlief nicht ganz unproblematisch.) Die Universitätsleitung entschied sich aber 2017, bei der SAP-Einführung noch nicht mitzugehen, zumindest im Finanzbereich. Im Bereich der Personalapplikation erfolgte die Ablösung von Persiska durch SAP HCM bereits Anfang 2023. Nun wird also auch das Finanzsystem wieder mit dem des Kantons harmonisiert.

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