Vor 15 Jahren: aus einem Telefon wird ein Hype

1. Juli 2022, 12:50
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Steve Jobs beim iPhone-Launch anno 2007. Foto: Screenshot Keynote.

Ab Ende Juni 2007 kauft man sich kein Handy mehr, sondern ein Smartphone: Das erste iPhone kommt in den USA in die Läden.

Heute kommen die Innovationen im Smartphone-Markt, so es sie denn überhaupt noch gibt, nicht mehr aus dem Hause Apple. Technologisch gesehen haben andere Hersteller mit ihren Geräten die iPhones längst auf- und überholt.
Das war vor 15 Jahren noch ganz anders: Als Steve Jobs im Januar 2007 das erste iPhone vorstellte, war noch nicht absehbar, was diese doch neue Geräteklasse alles ermöglicht und wie sie die Welt verändern sollte – der Appstore als zentrales Element beispielsweise kam erst ein Jahr später hinzu.
Und obwohl das iPhone anno 2007 überspitzt gesagt einfach ein hundskommunes Telefon mit Touchscreen und eingebautem iPod war, veränderte Apple damit nicht nur eine Branche, sondern viel mehr – im Guten wie im Schlechten. Das erste iPhone ist zwar nicht alleine dafür verantwortlich, wie wir heute mobile Arbeiten, Medien konsumieren, miteinander kommunizieren, "Always on" sind, abhängig von Technologie werden und gemobbt werden, aber das Gerät bereitete das Feld für all das.
Bis heute sind 23 weitere "iPhones" erschienen. Und trotz einiger kosmetischer Korrekturen wie dem Weglassen des Homebuttons sehen das iPhone von 2007 und jenes von 2022 noch immer sehr ähnlich aus. Nicht nur was die Hardware angeht, auch Software-seitig hat sich an der Darstellung der Apps erstaunlich wenig geändert. Das zeigt entweder, wie innovativ das erste iPhone damals war, oder wie wenig innovativ Apple in der Zwischenzeit geworden ist – oder vielleicht auch beides.

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