Wetzikon privatisiert sein Informatikzentrum

14. Februar 2022 um 10:38
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Wetzikon vom Bachtel aus gesehen. Foto: Peter Berger, gemeinfrei.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben dem Verkauf der RIZ-Aktien zugestimmt.

Das 1996 aus der Informatikabteilung der Stadt Wetzikon hervorgegangene und 2008 in eine AG umgewandelte Regionale Informatikzentrum (RIZ) soll privatisiert werden. Die Stimmbürger der Stadt haben mit einem grossen Mehr von 71% Ja-Stimmen eine Vorlage angenommen, die den Stadtrat damit beauftragt, alle oder zumindest die Mehrheit der Aktien der RIZ AG zu veräussern. Wetzikon besass bisher alle Aktien des Unternehmens. Nun soll der Stadtrat den Verkauf einleiten.
Die Befürworter des Verkaufs hatten unter anderem argumentiert, dass das Führen eines Informatikunternehmens nicht zu den Kernaufgaben einer Gemeinde gehöre. In privaten Händen werde das RIZ konkurrenzfähiger bleiben.
Entsprechend seiner Herkunft agiert das RIZ hauptsächlich als IT-Dienstleister für Kunden aus dem öffentlichen Sektor. Neben Wetzikon gehören unter anderem auch Seuzach, Rickenbach, Glattfelden, die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften oder die Stiftung Sonnweid zu seinen Kunden. Das Unternehmen beschäftigt gegenwärtig rund 50 Mitarbeitende. In der Parlamentsdebatte zur Verkaufsvorlage wurde mehrmals betont, dass das RIZ eine gesunde und profitable Firma sei, die jedes Jahr Dividenden an die Stadt ausgeschüttet hat.

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